ORTSVEREIN REICHELSHEIM / ODENWALD
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Es lohnt sich immer wieder einmal, einen Blick auf die Seite zu werfen!

 

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Der SPD Ortsverein Reichelsheim lädt alle Reichelsheimer Bürgerinnen und Bürger zum 1. Reichelsheimer Bürgerdialog in den Sitzungssaal der Reichenberghalle am Dienstag, 06. März 2018, um 19 Uhr, recht herzlich ein.

Es gibt viel zu tun in unserer Heimatgemeinde! Neben Windkraft sind Themen wie Infrastruktur, Mobilität, Stadt-Land-Gefälle oder die Schaffung von attraktiven Arbeitsplätzen relevant für den Odenwald.

Viele Anliegen der Reichelsheimer Bürgerinnen und Bürger müssen im vor uns liegenden Jahr diskutiert und vorwärtsgebracht werden.

Welche Themen SIE persönlich interessieren, möchten wir von IHNEN erfahren!

Machen Sie mit beim 1. Reichelsheimer Bürgerdialog – gestalten Sie die Reichelsheimer Zukunft mit uns gemeinsam. Wir freuen uns auf Sie!

Wenn Sie vorab Themen vorschlagen möchten – gerne!

E-Mail Adresse: buergerdialog@spd-reichelsheim-odw.de

 

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  2016

 

noch keine Einträge

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2015

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NACHRUF

Der SPD-Ortsverein Reichelsheim trauert um sein langjähriges Mitglied

Wilhelm Kappes

Er war in vielen Funktionen im Ortsverein und in der Gemeinde Reichelsheim tätig. So war er jahrelang 1. Beigeordneter und Vertreter des Bürgermeisters.

Den Angehörigen drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Lieber Wilhelm, wir sind Dir dankbar, für Dein Engagement für unseren Ortsverein! Du wirst uns sehr fehlen und immer in Gedanken bei uns sein.

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2014

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Alle Aktivitäten, die Kirsten Krämer während ihres Bürgermeisterwahlkampfes durchgeführt hat,

sind in einer PDF-Datei zusammen gefasst:

Aktivitäten Kirsten Krämer

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SONDERAUSGABE 1

SONDERAUSGABE 2

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Frühlingsfest 2014

 

Trotz des kühlen Aprilwetters war unser Frühlingsfest am gestrigen Muttertag gut besucht. Besonders gefreut hat sich unsere Bürgermeisterkandidatin Kirsten Krämer und der Ortsverein über die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und den Besuch der in Beerfurth wohnenden Flüchtlinge. 

Aber auch Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh, Bundestagsabgeordneter Jens Zimmermann und Unterbezirksvorsitzender Oliver Grobeis waren gefragte Gesprächspartner. 

Danke an alle Helferinnen und Helfer - es hat wieder viel Spaß gemacht!

  

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 Ostereiersuche 2014

Weitere Fotos im Fotoalbum

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  Kirsten Krämer wurde als Bürgermeisterkandidatin gewählt: Pressebericht der JHV

Die Tagesordnung war prall gefüllt, ebenso der Saal der „Johanns Stube“ in Reichelsheim. Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins stand die Nominierung der 44 Jahre alten Ingenieurin Kirsten Krämer als Bürgermeisterkandidatin.

Versammlungsleiter Oswald Trautmann, der den formalen Teil der Jahreshauptversammlung souverän bestritt, über gab nach seiner Einleitung das Wort an Marco Lautenschläger, den Vorsitzenden der Findungskommission. Lautenschläger sagte, dass das Team einen Kandidaten gesucht habe, der eine gute Mischung aus langjähriger und vielfältiger beruflicher und auch kommunalpolitischer Erfahrung mitbringe und die Strukturen in Reichelsheim und seinen Ortsteilen kenne. „Eine Bürgermeisterin muss gut zuhören können, ergebnisorientiert handeln und denken. Der Mensch und seine Bedürfnisse müssen im Mittelpunkt stehen. Eine Bürgermeisterin muss nicht nur in der Lage sein, eine Kommune zu repräsentieren, sondern auch Mittlerin zwischen Politik, Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern sein.“ In Kirsten Krämer habe die Findungskommission die optimale Kandidatin mit all diesen Eigenschaften gefunden.

Kirsten Krämer begann ihre Vorstellungsrede mit den Worten „Wenn ich mich selbst beschreiben sollte, dann als erstes als ein positiver Mensch. Das Glas ist für mich immer halbvoll, nicht halbleer. Ich bin sehr heimatverwurzelt, ein bekennendes Landei. Trotzdem weltoffen, gerne unterwegs und kommunikationsstark. Ich mag Menschen und lerne sie gerne kennen.“

Krämer wurde in Erbach/Odw geboren, wuchs in Reichelsheim auf und legte 1989 an der Martin-Luther-Schule in Rimbach ihr Abitur ab. Danach studierte sie Elektrotechnik an der Fachhochschule Dieburg. Mit ihrem Abschluss als Diplom-Ingenieurin in der Tasche begann ihre berufliche Laufbahn 1994 im Vertrieb einer kleinen Firma für Hochfrequenztechnik, um dann ein Jahr lang an der Nachtpforte des Luisenkrankenhauses in Lindenfels zu arbeiten. „Eine Zeit mit sehr vielen intensiven Erfahrungen, die mich geprägt haben und die ich nicht missen möchte.“, sagt sie. Eine neue Herausforderung fand sie dann in einem Altheimer familiengeführten Unternehmen, das Lernsoftware herstellt. Dort war sie als Autorin und Konzeptionistin tätig, bevor sie 1997 zur Deutschen Telekom AG kam.

1998 heiratete sie den Erbacher Alexander Krämer, 2000 kam Tochter Kira zur Welt, die Familie zog von Bockenrod in die Reichelsheimer Kerngemeinde ins eigene Haus.

Nach einem Jahr Elternzeit nahm Kirsten Krämer ihre berufliche Tätigkeit wieder auf, zunächst in internationaler Projektleitung und dann 10 Jahre im Vertrieb der Telekom-Tochter T-Systems. Seit 2013 ist sie international in der Konzernzentrale im Bereich Sicherheit unterwegs. „Eine Aufgabe, die neben sehr guten Englischkenntnissen Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Befindlichkeiten und regionalen Problemen der internationalen Kollegen voraussetzt.“, so Krämer.

Derzeit qualifiziert sie sich parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit an der Technischen Akademie in Wuppertal als Auditorin für Rechenzentren.

Ihr politisches Engagement begann bereits während ihrer Studienzeit als Mitglied des Konvents der Fachhochschule. 1999 trat sie in die SPD ein. Seit 2006 übernimmt sie als Mitglied der Reichelsheimer Gemeindevertretung Verantwortung für ihre Heimatgemeinde. 2011 war sie Spitzenkandidatin bei der Kommunalwahl und führt seither die Fraktion. 2012 übernahm sie auch den Ortsvereinsvorsitz.

Krämer ist seit einigen Jahren ehrenamtlich für den „Heimatboten“ der evangelischen Michaelsgemeinde tätig und unterstützt viele orts- und kreisansässige Vereine mit ihrer Mitgliedschaft. Sie ist Patin für das stationäre Hospiz in Bensheim und bei ver.di aktiv.

Zu Ihrer Qualifikation für das Bürgermeisteramt sagt sie: "Ich war und bin in meinem Berufsleben oft mit komplexen Sachverhalten konfrontiert, die es schnell zu analysieren und zu erfassen gilt. Ich weiß, wie ein Unternehmen tickt, sowohl ein kleines, als auch ein Großunternehmen. Ich bin kommunalpolitisch erfahren. Ich erkenne die Stärken von Menschen und kann Aufgaben entsprechend der Aufgabenstellung verteilen. Im Umgang mit Menschen steht Wertschätzung für mich immer an vorderster Stelle.“

Sie sei gut vernetzt, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Regelmäßig tausche sie sich mit den Fraktionsvorsitzenden aus Brensbach und Fränkisch-Crumbach aus, halte Kontakt zu verantwortlichen Personen im Kreis. Es sei ihr wichtig, Lösungen für Aufgabenstellungen zu finden, die möglichst alle mitnimmt. Nicht den kleinsten Kompromiss zu finden, sondern die größte Gemeinsamkeit. Nur wer mit einer Lösung zufrieden sei, arbeite motiviert an deren Umsetzung.

Die Themen, die Krämer als Bürgermeisterin angehen will, sind vielfältig. „Ich will vor allem auch in Gesprächen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern erfragen, welche Themen ihnen wichtig sind.“ Drei ihrer Schwerpunktthemen riss Krämer kurz an.

Der erste wichtige Punkt sei Bürgernähe zu leben. Das bedeute für sie, dass Entscheidungswege für alle Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und nachlesbar seien. Sie wolle eine feste Bürgersprechstunde einrichten und der Jugend eine echte Beteiligungsmöglichkeit an Entscheidungen bieten. Sie wolle Vereine und bürgerschaftliches Engagement stärken. Ein zweiter Schwerpunkt sei die Schaffung einer nachhaltigen Infrastruktur.

„Damit sind nicht nur unsere Straßen gemeint, sondern auch die Stärkung von Gewerbe und Ausbildung, sowie Freizeit- und Kulturangebote für Jung und Alt. Ich möchte damit nicht nur unsere Bürgerinnen und Bürger erreichen, sondern auch mögliche Neubürger ansprechen, hierher zu ziehen.“, sagte sie.

Eng damit verbunden sei ihr dritter Schwerpunkt, nämlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Arbeitsplätze vor Ort sicherten nicht nur einen wichtigen Anteil des Haushalts durch die Gewerbesteuer, sondern seien auch wichtig, um Familie und Beruf vereinbaren zu können.

„Ich will ein Angebot für Kinder und Jugendliche nach deren Bedürfnissen aufbauen, und ein Unterstützungsangebot für die Menschen schaffen, die Angehörige zuhause pflegen und betreuen.“

In geheimer Wahl nominierten die Mitglieder des Ortsvereins Kirsten Krämer nach ihrer Rede mit überwältigender Mehrheit zu ihrer Bürgermeisterkandidatin. Sie wird somit am 25.05. gegen Amtsinhaber Stefan Lopinsky antreten.

Zu den ersten Gratulanten zählten der SPD-Unterbezirksvorsitzende Oliver Grobeis sowie Christian Senker, Vorsitzender der Jusos Odenwald.

Krämer dankte der Versammlung für das Votum, mit dem sie gestärkt in den Wahlkampf gehen könne. „Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit und auf viele Begegnungen und Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

Weiterer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitglieder durch Oliver Grobeis, diesmal gleich 9 an der Zahl. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Sylvia Lode, Dagmar Lode, Gustav Tober und Peter Vogel geehrt. Annelie Dingeldein ist 40 Jahre dabei. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Erwin Fischer und Wilhelm Kappes zurück blicken. Für 60 Jahre Verbundenheit mit der Sozialdemokratie wurden Heinrich Steiger, der nicht anwesend sein konnte und Herbert Lorenz geehrt, der sich noch immer höchst aktiv in vielfältiger Weise für seine Heimatgemeinde einbringt.

Auch Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung. Der geschäftsführende Vorstand mit Kirsten Krämer an der Spitze, ihrem Stellvertreter Gerd Lode, Schatzmeister Udo Kranz und Schriftführer Helmut Block wurde im Amt bestätigt. Zu Beisitzern wurden Oswald Trautmann, Petra Mallig, Joshua Seger, Helga Weimar und Peter Vogel gewählt. Kassenprüfer für die nächsten beiden Jahren sind Anette Eck und Werner Donneberg.

Kirsten Krämer hat zur Bürgermeisterwahl eine eigene Homepage geschaltet:

www.kirsten-kraemer.net (nicht mehr abrufbar!)

Weitere Fotos im Fotoalbum

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  2013

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Fotos der Winterwanderung 2013

Weitere Fotos im Fotoalbum

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Ausstellung zu „150 Jahre SPD“

 

Eine Fotoausstellung im Reichelsheimer Schützenhaus zu 150 Jahre SPD, eröffnet am Freitag, betrachten sich Bürgermeister Stefan Lopinsky (von links), sein Vorgänger Gerd Lode, der an die Geschichte erinnerte, und Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Krämer. Foto: Guido Schiek

In vielen Schwarz-weiß-Fotos, aber auch in bunten Bildern und Slogans wird derzeit „150 Jahre SPD“ mit einer Ausstellung im Schützenhaus lebendig. Auch in Reichelsheim ist die Ausstellung zu sehen.

REICHELSHEIM.

Am Freitagabend wurde die Schau in der Gersprenztalgemeinde eröffnet, wobei sich zu der ausgestellten bundesweiten sozialdemokratischen Prominenz auf den Fotos die „echten Sozialdemokraten“ aus dem Odenwald eingefunden hatten. In Reichelsheim blickt man immerhin auf knapp 103 Jahre SPD zurück, wurde der 100. Geburtstag im Herbst 2010 gebührend gefeiert.

Die Vorsitzende der Sozialdemokraten und Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung, Kirsten Krämer, begrüßte die Anwesenden, unter denen sich auch Kommunalpolitiker anderer „Couleur“ befanden. So gehörte auch Bürgermeister Stefan Lopinsky zu den Gästen. Gerd Lode, sein Vorgänger in diesem Amt, ließ die über hundertjährige Geschichte in Reichelsheim Revue passieren. Er erinnerte an den Gründer des allgemeinen deutschen Arbeitervereins, Ferdinand Lasaalle, der der Ursprung für die SPD darstelle. Im oberen Gersprenztal sei die SPD im Gasthaus „Zum grünen Baum“ von 22 Männern ins Leben gerufen worden. Anhand einer Beamer-Show wurden bestimmte Ereignisse auch visuell in Erinnerung gebracht. Lode sagte, dass schon früher in den größeren Städten sich Ortsvereine gründeten, im Odenwald erst ab 1900. Er streifte die Probleme im Ersten Weltkrieg und auch die Zeit der Nationalsozialisten, die SPD wurde 1933 verboten.

Im Jahr 1945 wagten die Sozialdemokraten wieder einen Neuanfang, bald gab es einen starken Ortsverein. Lode streifte die Entwicklung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, als es über viele Jahre Bürgermeister anderer Parteien oder Wählergemeinschaften gab. 1990 wurde er selbst dann für 18 Jahre ins Amt gewählt, jetzt ist Stefan Lopinsky sein Nachfolger.

In Grußworten ging Rainer Holschuh als Kandidat für den Landtag auf einschneidende Momente der SPD-Geschichte ein. Besonders bewegt habe ihn der Kniefall von Willy Brand in Warschau, aber auch die Haltung des norwegischen Ministerpräsidenten Stoltenberg beim Attentat bei Oslo. So sehe er die Sozialdemokratie, meinte Holschuh.

In der Tradition von Heinrich Ritzel sah Jens Zimmermann als Bundestagkandidat für den Wahlkreis Odenwald. Er habe ihn in den vergangenen Monaten kennengelernt, der Odenwald habe sich ihm bei vielen Besuchen erschlossen.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung im Schützenhaus in Reichelsheim ist geöffnet am kommenden Dienstag (17., von 17 bis 20 Uhr), am Samstag (21., 14 bis 17 Uhr), am Sonntag (22., 10 bis 13 Uhr) und am Dienstag (24., 17 bis 20 Uhr).

Quelle: echo online 16.09.2013

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Fotos von der Ausstellungseröffnung im Schützenhaus

Weitere Fotos im Fotoalbum

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Der Ortsverein beteiligte sich am Wettbewerb:

"Du bist Geschichte - Geschichtswerkstatt"

des SPD-Bezirks Hessen-Süd

und erreichte mit seiner "Zeitreise", die beim 100-jährigen Jubiläum des Ortsvereins präsentiert wurde, den 2. Platz. Gerd Lode und Helmut Block nahmen den Preis bei der Gedenkfeier zum 100. Todestag von August Bebel in der Stadthalle Wetzlar am 12. August entgegen.

Besonders erinnern wollen wir hier an Wilfried Biedenkapp, der Initiator und Ideengeber war und zusammen mit Helmut Block dieses Projekt erstellt hat.

Im Rahmen der Veranstaltung in der Stadthalle Wetzlar wurden auch die Projekte der Geschichtswerkstatt „Du bist Geschichte-Geschichtswerkstatt“ präsentiert und prämiert. In seiner Laudatio würdigte der Historiker Dr. Axel Ulrich die intensive Spurensuche in der regionalen Parteigeschichte. „Die ganze Sozialdemokratie war eine große Geschichtswerkstatt“, lobte er. Den ersten Preis erhielt Olav Müller vom Offenbacher Ortsverein Tempelsee-Lauterborn, der zweite Preis für eine ausführliche „Zeitreise“ bei der Veranstaltung zum 100. Geburtstag ging an Helmut Block und Gerd Lode vom Ortsverein Reichelsheim im Odenwald. Mit dem dritten Preis wurde Wolfgang Reuter von der Historischen Kommission der SPD Offenbach ausgezeichnet. Lobend erwähnt wurden Prof. Dr. Klaus Werner vom Ortsverein Obertshausen, Florian Blumenstein von den Jusos des Ortsvereins Groß-Gerau und Dennis Volk-Borowski von der SPD-Wiesbaden.

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Hohe Auszeichnung für Gerd Lode

  

  

Weitere Fotos im Fotoalbum

(Einige Fotos sind leider durch die schlechten Lichtverhältnisse etwas verschwommen)

Das Öffentliche ist nur ein Teil von ihm

Bundesverdienstkreuz – Gerd Lode erhält Auszeichnung auch für sein Engagement, das nicht immer sichtbar war

Verdient hat er es allemal: Gerd Lode, früherer Bürgermeister von Reichelsheim, bekam von Landrat Dietrich Kübler (links) und Kreistagsvorsitzenden Rüdiger Holschuh (links) das Buindesverdienstkreuz überreicht. Foto: Ernst Schmerker
 
Das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt am Mittwoch im Erbacher Landratsamt der ehemalige Reichelsheimer Bürgermeister Gerd Lode.

Landrat Dietrich Kübler und Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh würdigten eine Persönlichkeit, deren Verdienste über den Tag und den regionalen Bereich hinaus Bestand haben. So war es kein Wunder, dass mit Gerd Lodes Ehefrau Sylvia und den Familienangehörigen auch persönliche Freunde sowie Weggefährten aus politischen Gremien und Vereinen bei der Feierstunde den historischen Sitzungssaal des Landratsamtes füllten.

Es gelte, so Landrat Kübler in seiner Laudatio bei der Verleihung des Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Öffentlichkeit aufzuzeigen, welche ehrenamtliche Arbeit Gerd Lode über seinen Dienst als Reichelsheimer Verwaltungschef hinaus in Vereinen, Organisationen und Institutionen praktisch ein Leben lang – oftmals im Stillen und ohne großes Aufsehen – geleistet habe. Mit seinem Einsatz, seiner Tatkraft und der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung habe er dem Gemeinwesen einen unschätzbaren Dienst erwiesen.

Nach seiner Verwaltungsausbildung bei der Gemeinde Reichelsheim sei Gerd Lode weiterhin dort tätig geblieben. Von 1990 bis 2008 habe er seiner Gemeinde als Bürgermeister gedient. Er sei von 1985 bis 2005 Ortsschöffe gewesen, habe als Leiter der Vorbereitungskommission (1992 bis 1994) und als Beisitzer im Vorstand des Verschwisterungsvereins maßgeblichen Anteil an der Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Dol-de-Bretagne.

Im kommunalpolitischen Bereich habe Gerd Lode von 1972 bis 2008 im Kreistag dem Ausschuss für Landwirtschaft und Umwelt sowie dem Ausschuss für Jugend und Sport angehört. Kreisbeigeordneter sei er vier Jahre von 1985 bis 1989 gewesen. Den SPD-Ortsverein habe der heutige stellvertretende Vorsitzende von 1977 bis 2012 geleitet.

In der Zeit als Vorsitzender des Fördervereins der Georg-August-Zinn-Schule seien die dortigen Aktivitäten verstärkt und ein Ganztagesangebot durch die Übernahme des Caféteriabetriebes sowie die Einrichtung einer Kletterwand und eines Kraftraumes verwirklicht worden. Als Ausbildungspate betreue Gerd Lode seit 2003 Haupt- und Realschüler der Vorabgangsklassen bei ihrem Einstieg ins Berufsleben.

Der im Jahr 2008 mit der Ehrenplakette des Odenwaldkreises in Silber ausgezeichnete Reichelsheimer habe sich von 1970 bis 2004 um die Kassengeschäfte der DRLG-Ortsgruppe gekümmert. Im Verkehrs- und Verschönerungsverein habe der heutige Beisitzer von 2001 bis 2011 als Vorsitzer fungiert. Heute bietet er themenbezogene Führungen für das Regionalmuseum und Wanderungen im Gersprenztal an. Seine soziale Einstellung bekunde Lode mit der Zugehörigkeit zur Arbeiterwohlfahrt, in dessen Kreisvorstand er erst in diesem Frühjahr berufen wurde.

Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh nannte Gerd Lode ein Beispiel für „gelebte Sozialdemokratie“. Seinen Beruf habe er als Berufung empfunden und Parteipolitik nie in den Vordergrund gestellt. Sein Bestreben sei es gewesen, immer ein Stück mehr als andere zu leisten.

Gerd Lode selbst bekannte, als damaliger Lokalberichterstatter für das Darmstädter Echo schon während seiner Lehrjahre Interesse am Zeitgeschehen gefunden zu haben. Vor allem das Schicksal von jüdischen Mitbürgern, die ihre Heimat verlassen mussten, habe ihn veranlasst, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Es habe ihm immer Freude gemacht, kreativ zu sein, Ideen umzusetzen, die Gemeinschaft zu stärken und seine Gemeinde Reichelsheim somit lebenswerter zu machen, sagte Lode. Gerne wolle er auch zukünftig – nicht zuletzt als Vorsitzender des Museums- und Geschichtsvereins – sich lokaler und regionaler Historie widmen und somit Vergangenes für zukünftige Generationen erhalten.

Quelle: echo online 16.08.2013

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SCHWIMMBAD-AKTION 2013

 

Weitere Fotos im Fotoalbum

Der SPD-Ortsverein Reichelsheim bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für die tolle Unterstützung bei

unserer diesjährigen Schwimmbad-Aktion.

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Bücher- und Medienflohmarkt 2013

Weitere Fotos im Fotoalbum

Wir danken allen Helferinnen und Helfern,

den tollen Kuchen- und Tortenbäcker,

für die großartige Hilfe und Unterstützung!

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Jubiläumsausstellung – Kommunalpolitiker der Odenwälder Gersprenztalgemeinde

nehmen „150 Jahre SPD“ auch zum Anlass für eine eigene Rückschau

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Fahrradtour des SPD-Ortsverein bei den Ferienspielen 2013

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Thema "Energiewende in Bürgerhand"

Es sollten möglichst viele Menschen diese Charta unterzeichnen. Die "Demokratisierung" der Energieversorgung in Bürgerhand ist eine riesige Chance und kann gelingen wenn viele sich beteiligen.

Unser Bundestagskanidat Jens Zimmermann hat bereits auch die Charta unterzeichnet. Deshalb mitmachen!

https://www.die-buergerenergiewende.de/unterzeichnen/

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Sommerfest 2013

Weitere Fotos im Fotoalbum

Der Vorstand bedankt sich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern!

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SPD ORTSVEREIN

 

Weitere Fotos im Fotoalbum

Kritik an Sparbeschlüssen für Kitas

Parteien – SPD-Ortsverein Reichelsheim zieht Bilanz und zeichnet treue Genossen aus

REICHELSHEIM. Auch im vergangenen Jahr zeigten sich die Reichelsheimer Genossen wieder äußerst aktiv, wie der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Gerd Lode bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins erklärte.

So hatten die Verantwortlichen das Bürgerinformationsblatt „Ortsgespräch“ mit 4000 Stück erneut aufgelegt. Gemeinsam mit der Gemeinde Fränkisch-Crumbach wurde ein Infoabend zum Thema Griechenland mit Kenner Willi Bischof organisiert. Ein bedeutendes Ereignis für Lode war die Anerkennung seines politischen Werkes mit der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille.

Einen Antrag zur Aufnahme des Morsbergs in den Flächennutzungsplan für Windräder habe die SPD-Fraktion auf den Weg gebracht, erläuterte die Vorsitzende des Ortsvereins, Kirsten Krämer. Sie sieht große Chancen auf Erfolg. Auch ein Antrag auf Einführung der Spielapparatesteuer ist im Berichtsjahr eingebracht worden; ebenso eine Resolution gegen Rechts sowie zum Erhalt des Lindenfelser Luisenkrankenhauses. Die Protokolle der Ratssitzungen werden zum Bedauern der Genossen auch weiterhin nicht auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht. Die CDU/ÜWG-Mehrheit hat einen entsprechenden Antrag der SPD abgelehnt.

Die Vertreter der Jusos im Gersprenztal, Christian Senker und Simon Stephan, beleuchteten noch einmal die Aktivitäten in der Jugendpflege und das Engagement für die Windkraftnutzung. Sie organisierten unter anderem Informationsstände zur Aufklärung über die Nutzung regenerativer Energie, auch zusammen mit dem SPD-Ortsverein Fränkisch-Crumbach.

Nachdem der Vorstand entlastet war, ging der Kreistagsvorsitzende und Kandidat für den hessischen Landtag, Rüdiger Holschuh, auf die neuerlichen Sparbeschlüsse für Kindergärten ein. Bildung beginne bereits im Kindergarten, betonte er und kritisierte, dass für den hoch verantwortungsvollen Dienst fachfremdes Personal eingesetzt werden solle. Der neu definierte Personalschlüssel für die Anzahl der Betreuerinnen bezieht sich auf die Anzahl der Kinder pro Gruppe, was zu Defiziten in der Betreuung und zu einem Finanzierungsloch führe, welches an den Gemeinden hänge bleibe. Stattdessen solle die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher verbessert und die Entlohnung so gestaltet werden, dass dieser Beruf attraktiver werde, unterstrich der Landtagskandidat.

Bürger könnten an den Diskussionen zur Energiewirtschaft intensiver beteiligt werden und Betreibermodelle für den Betrieb von Windrändern ins Leben gerufen werden, so die Idee Holschuhs. Jens Zimmermann, Bundestagskandidat der SPD, betonte in seiner Ansprache, dass er sich für verstärkten Verbraucherschutz einsetze – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Nahrungsmittelskandale. Er beklagt, dass 45 Prozent des EU-Etats für Landwirtschaft noch immer für die Subvention von konventionellen landwirtschaftlichen Großbetrieben ausgegeben werde.

Er fordert stattdessen die regionale Vermarktung lokaler Produkte. Ebenso setzt er sich ein für mehr Sicherheit im Internet und die Sensibilisierung für potenzielle Gefahren, in die sich Internet-Nutzer begeben. Gleichgeschlechtliche Ehen und die Anwendung des Ehegattensplitting für gleichgeschlechtliche Paare sind für ihn Selbstverständlichkeit und werden von ihm unterstützt.

Gerd Lode bedauert, dass die von ihm als Bürgermeister begonnene Konzeption eines Standortmarketings für Reichelsheim von der seit 2008 amtierenden CDU/ÜWG Mehrheit unter Bürgermeister Stefan Lopinsky nicht fortgeführt werde.

Für vierzigjährige Mitgliedschaft in der SPD und aktive Mitarbeit in Gemeindegremien wurden Leonhard Bein, Ottmar Lode, Günter Teetz und Fritz Schuchmann geehrt.

Quelle: Echo online 16. März 2013  | kof

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SPD Reichelsheim ruft zur Unterschriftenaktion auf

Die Vorsitzende der SPD Reichelsheim, Kirsten Krämer ruft dazu auf, sich an der Unterschriftenaktion der Initiative „www.wasser-ist-menschenrecht.de“ (bzw. right2water.eu) zu beteiligen. Es gehe darum zu verhindern, dass durch eine EU-Konzessionsrichtlinie die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung erleichtert und befördert werde. „Die EU-Kommission droht hier, alleine den Interessen großer Konzerne zu dienen zum Schaden aller Einwohner der EU“, so Krämer.

EU-Wettbewerbskommissar Barnier arbeite seit Jahren an einer Konzessionsrichtlinie, die eine Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung ermöglicht – in dieser Woche stehen Entscheidungen an: „Dabei gibt es starke Hinweise darauf, dass solche Privatisierungen die Wasserversorgung eben nicht günstiger machen. Häufig sinkt die Qualität: Investitionen in den Unterhalt unterbleiben und die Marktmacht wird trotzdem für steigende Preise ausgenutzt.“ Große multinationale Konzerne wie Nestlé hätten daher starkes Interesse an der Richtlinie um eine marktbeherrschende Stellung zu erreichen. „In südlichen Ländern haben viele Menschen schon feststellen müssen, dass die Wasserqualität nur durch hohe Chlor-Zugabe gehalten werden kann. Grund sind verrottete Leitungssysteme. Privatisierung nützt eben häufig nicht den Verbrauchern.“ Krämer betonte: „Gerade in Deutschland haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, dass eben nicht profitorientierte kommunale Wasserversorger für eine gute Wasserqualität sorgen bei angemessenen Preisen. Wenn die Wasserpreise höher sind, beruht dies auf strukturellen Gegebenheiten wie weit auseinander liegende Ortsteile und lange Zuleitungen, die mit höherem Aufwand erhalten und gereinigt werden müssen. Daran ändert auch ein privater Betreiber nichts.“ Für Kirsten Krämer ist „Wasser von kommunalen Versorgern eine Erfolgsgeschichte“.

Für skandalös hält die SPD-Vorsitzende, dass von der EU-Kommission aktuell gerade auf die Krisenländer massiver Druck ausgeübt wird, ihre Wasserversorgung zu privatisieren: „So kommt nur ein Mal Geld in die Kasse. Aber die ohnehin von Sparzwängen und Lohnkürzungen belastete Bevölkerung wird dann auch noch den Profitinteressen der Konzerne ausgeliefert. Das ist meiner Ansicht nach“, so Krämer, „der falsche, ein katastrophaler Weg. Deshalb ist es jetzt dringend nötig, die Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger auf wasser-ist-menschenrecht.de deutlich zu machen.“

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  2012

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Das neue "ORTSGESPRÄCH"  ist da!

(Ausgabe Herbst 2012)

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Rüdiger Holschuh wird kandidieren; Ersatzkandidatin ist Kirsten Krämer

Wahlkampf – Odenwälder SPD nominiert Kreistagsvorsitzenden für hessischen Landtag

HAINSTADT. Beim Nominierungsparteitag der Odenwälder SPD in Hainstadt wählte die Partei Rüdiger Holschuh mit 95 von 103 Stimmen zum Kandidaten für die Landtagswahl. 

Der Odenwälder Kreistagsvorsitzende Rüdiger Holschuh (Beerfelden, 45) konzentrierte sich in seiner Auftaktrede größtenteils auf kreisspezifische Inhalte: Ein Zusammenschluss mehrerer kommunaler Krankenhäuser zu einer Holding unter der Regie des Landes kommt für den Verwaltungswirt im Falle seiner Wahl nicht infrage. Der Umgang mit dem Schutzschirm, unter den der Odenwald gerutscht ist und der fragwürdige Auflagen enthalte, erinnere im Umgang an das Lehnsherren-Prinzip. „Gespräche auf Augenhöhe sehen anders aus. Das müssen wir ändern. Wir sind eine kommunale Familie und müssen unsere Probleme gemeinsam lösen.“

Den Vorwurf, der Odenwald gebe zu viel für Bildung aus, kommentierte der Bewerber für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Odenwald, Jens Zimmermann (Schaafheim) schlicht mit: „Ich glaub es hackt.“ SPD-Kreistags-Fraktionsvorsitzender Günter Verst beleuchtete die Schuldenübernahme genauer und stellte fest, dass diese lediglich zu einer relativ geringen Zinsersparnis im Jahr führen würde. „Dafür die Basis unseres politischen Handelns aufzugeben, das sind mir die 200 000 Euro nicht wert“, so der Fraktionsvorsitzende.

Armut trotz Arbeit oder Scheinselbstständigkeit, die ihm auf der Verwaltung begegneten, seien so nicht hinnehmbar. Der Beitrag zum EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) könne so aussehen, dass jede Kommune wieder ihren eigenen Strom produziere. Große Industrien aus der EEG-Zulage herauszunehmen, hält der Beerfelder Finanzverwalter für nicht gerechtfertigt. Gravierende Missstände, erzeugt durch die bestehende Landes- und Bundesregierung, machten eine starke Rückendeckung des Kandidaten in einer „richtungsweisenden und entscheidenden Wahl“ nötig, so die einhellige Meinung der Anwesenden. Letztendlich seien auch die noch ausstehenden Wahltermine ein Indiz für die Inkompetenz der jetzigen Regierung. Oliver Grobeis fordert mehr Politik für den ländlichen Raum; der Odenwald „da unten“ werde ja gerne mal übersehen. „Es gab noch nie so eine kommunalfeindliche Landesregierung“ äußerte sich auch Schriftführer Edmund Hoffmann-Protze. Günter Zabel appellierte, Hessen wieder zu einem wirtschaftlich und sozial starken Bundesland zu machen, und warb für Geschlossenheit: „Wir haben Wahlen immer gewonnen, wenn wir eine Einheit waren.“ Das persönliche Gespräch mit den Bürgern hält der ehemalige Landtagsabgeordnete gerade in Zeiten von Facebook und anderen sozialen Netzwerken für unersetzlich.

„Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von mir“, ist nicht das Motto von Kirsten Krämer. Als Ersatzkandidatin sagte sie Holschuh ihre volle Unterstützung zu – und schloss an diesem Abend noch die ein oder andere, auch zeitbedingte, thematische Lücke. Demografischer Wandel, längeres gemeinsames Lernen, Bildung anders gestalten liegen der Reichelsheimerin besonders am Herzen. Auch die Jugendpflege dürfe nicht auf Ehrenamtliche abgewälzt werden. Schließlich habe auch jüngst die Aufmerksamkeit des Reichelsheimer Jugendpflegers zum schnellen Aufdecken der neonazistischen Gruppierung geführt.

Quelle: EchoOnline 15.11.12

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NACHRUF

Der SPD-Ortsverein Reichelsheim trauert um sein langjähriges Mitglied Wilfried Biedenkapp. Er war seit 1971 Mitglied in der SPD, über zwei Jahrzehnte stellvertretender Ortsvereinvorsitzender, lange Jahre Gemeindevertreter und 25 Jahre Schiedsmann der Gemeinde Reichelsheim.

Den Angehörigen drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Lieber Wilfried, wir sind Dir dankbar, für Dein Engagement für unseren Ortsverein! Du wirst uns sehr fehlen und immer in Gedanken bei uns sein.

Du kannst Tränen vergießen,

weil er gegangen ist.

Oder Du kannst lächeln,

weil er gelebt hat.

Du kannst die Augen schließen und

Beten, dass er wiederkehrt.

Oder Du kannst die Augen öffnen

und all das sehen, was er

hinterlassen hat.

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BÜRGERDIALOG MIT JENS ZIMMERMANN

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Hohe Auszeichnung für Kirsten Krämer

Eine hohe Auszeichnung wurde der Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden der SPD Reichelsheim, Kirsten Krämer, zu teil. Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Sozialdemokratischen Gesellschaft für Kommunalpolitik (SGK) in Hofheim/Ts wurde ihr der Marie-Bittorf-Preis der Akademie für Kommunalpolitik (AfK) verliehen. Mit diesem Preis werden kommunalpolitisch aktive Frauen geehrt, die sich für innovative Ideen engagieren und für Frauen in der Kommunalpolitik in Hessen einsetzen.

Im Rahmen der Landesdelegiertenkonferenz der SGK wurde Kirsten Krämer als Delegierte für die Bundeskonferenz der SGK gewählt, die im Februar 2013 in Würzburg stattfindet.

 

v.l.n.r: Geschäftsführer der AfK und MdL Michael Siebel, Preisträgerin Kirsten Krämer, Vorsitzender der AfK und Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Burkhard Albers.

Der Ortsverein und die Fraktion gratulieren ganz herzlich und sagen Dank für die geleistete Arbeit zum Wohle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger!

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Jens Zimmermann kandidiert im Wahlkreis Odenwald für den Bundestag

Der Klein-Umstädter Jens Zimmermann (30) kandidiert für die SPD im Wahlkreis 187 Odenwald. Foto: Karl-Heinz Bärtl

Schaafheim. Der Klein-Umstädter Jens Zimmermann (30) kandidiert für die SPD im Wahlkreis 187 Odenwald zur Bundestagswahl im nächsten Jahr. Bei einer Wahlkreiskonferenz in Schaafheim wählten ihn 175 von den 187 Delegierten. Zimmermann erhielt nur vier Neinstimmen. Acht Stimmzettel waren ungültig. Jens Zimmermann war einziger Kandidat, über den die Konferenz abzustimmen hatte. Er sprach nach der Auszählung der Stimmzettel von einem „tollen Ergebnis“, sah für die Wahl „gute Chancen“ und versprach einen engagierten Wahlkampf. Er tritt bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 gegen die CDU-Bundestagsabgeordnete Patricia Lips (Urberach) an .

Quelle: Echo online 06.09.2012

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Ein Sozialdemokrat mit Leib und Seele

Würdigung – Partei würdigt das jahrzehntelange Wirken von Reichelsheims früherem Verwaltungschef Gerd Lode

Hohe Auszeichnung: Reichelsheims früherer Bürgermeister Gerd Lode präsentiert die Willy-Brandt-Medaille. Ihm ist diese bedeutendste Würdigung der SPD verliehen worden. Foto: Wolfgang Koch


Von der hohen Auszeichnung hatte er eher zufällig erfahren. Doch Gerd Lode ist ohnehin nicht der Typ, der viel Aufhebens um sich selbst macht, wenn ihn auch gerade die Würdigung mit der Willy-Brandt-Medaille, der höchsten Ehrung der SPD, besonders gefreut haben dürfte: Denn Reichelsheims ehemaliger Bürgermeister, 1947 in Griesheim geboren und ein Jahr später mit der Familie ins Gersprenztal gekommen, ist mit Leib und Seele Sozialdemokrat, hat soziale Gerechtigkeit, Fairness und Nachhaltigkeit auch zu den Leitlinien seiner Amtsführung gemacht.
Schon der Urgroßvater hatte sich als 1910 als Gründungsmitglied der Reichelsheimer SPD engagiert. Gerd Lodes Vater, der nach einer Erkrankung später dort eine bis heute bestehende Versicherungsagentur übernahm, führte die SPD als Vorsitzender und war Gemeindevertreter zu Zeiten von Bürgermeister Helmut Born. Gerd Lode selbst schloss sich den Sozialdemokraten im Alter von 16 Jahren an; zunächst, so sagt er, auch aus Familientradition.
Der spätere Bürgermeister absolvierte eine Verwaltungslehre im Reichelsheimer Rathaus, dann eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt. Danach musste er zum „Bund“, genauer zum Bundesgrenzschutz (BGS). Seinerzeit verunglückten jährlich etwa 2000 Soldaten und Grenzschützer bei der selbst zu zahlenden Heimfahrt. Erst als unter der SPD-Regierung die Heimfahrtkarte für die Bahn eingeführt wurde, sank die Unfallzahl deutlich – in Gerd Lodes Augen wieder ein Pluspunkt für die Sozialdemokraten. Als er schließlich unfreiwillig in eine Sondergruppe des BGS eingezogen wurde und bei Übungen zum Einsatz gegen Demonstranten Kameraden hätte prügeln sollen, beschloss er, seine achtjährige Verpflichtung zu kündigen.
Zu Hause erwartete ihn die Fortsetzung seiner Arbeit im Rathaus. Schon bald leitete er die Abteilungen Archiv, Ordnungsamt und schließlich das Standesamt. Dank seiner umfassenden Renten- und Sozialberatungen, die er bisweilen auch zu Hause vornahm, gewann er bald Ansehen und Sympathien in Verwaltung und Bevölkerung.
Längst war er Mitglied der Jungsozialisten geworden. Im Alter von 24 Jahren zog es ihn in die regionale Politik; insgesamt 38 Jahre lang wirkte er im Kreistag- und Kreisausschuss mit. 1990 wurde er dann zum Bürgermeister Reichelsheims gewählt, das sich auch dank Lodes nimmermüden Einsatzes enorm entwickelte. Die Reichenberghalle entstand, Bauplätze im Hofweg wurden geschaffen, der Schmidtsbauernhof gemeinsam mit der Offensive junger Christen erhalten. Große Aufgaben waren auch Sanierung und Ausbau von Kanal- und Wasserleitungsnetz, zudem konnten dank sorgsamer Finanzplanung die 20 Millionen Mark Schulden der Gemeinde weitgehend abgelöst werden.

Gerne hätte Gerd Lode sein Amt weiter geführt, doch eine schwere Herzerkrankung schränkte ihn ein. Nach mehreren Operationen beschloss er 2008, nicht mehr für die Bürgermeisterwahl zu kandidieren. Gesundheitlich ist er heute wieder hergestellt, aber Verwaltungschef – das käme für ihn nicht mehr infrage, betont er sogar mit einem zufriedenen Lächeln. Zu tun hat er dennoch: Lode hilft heute Reichelsheimer Schülern, den Weg ins „richtige“ Leben zu finden, er ist eifriger Sänger im MGV 1844, Mitglied im katholischen Männerkreis, stellvertretender SPD-Vorsitzender und neuerdings in der Führung des Regionalmuseums. Und dann kümmert er sich mit Ehefrau Sylvia auch immer wieder gern um seine zwei Enkel.
Stolz ist bei Gerd Lode dann aber auch wegen der Willy-Brandt-Medaille zu spüren: „Ganz aus Silber“, sagte er – und ergänzt: „Die haben maximal fünf Leute im Odenwald.“

Lob für Lode

Parteien – SPD-Ortsverband würdigt weitere Mitglieder und wählt Delegierte

Ein Höhepunkt der Hauptversammlung der Reichelsheimer SPD war die Verleihung der Willy-Brandt-Medaille an Gerd Lode. Mit der Auszeichnung, die Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis übergab, würdigt die Partei die Verdienste des Altbürgermeisters um die Sozialdemokratie.
Lodes Freund, Parteigenosse und Stellvertreter Wilfried Biedenkapp, übernahm die Laudatio und hob die Hilfsbereitschaft des Geehrten und dessen Einsatz im Sinne sozialer Gerechtigkeit hervor. Auch im Ruhestand engagiere sich Lode in Vereinen und Gremien. Vorsitzende Kirsten Krämer bekundete ihre Hochachtung für Lode und ihren Stolz, ihn im Kreise des SPD-Ortsverbandes zu sehen. Grobeis berichtete in der Versammlung über einen neuen Linkstrend in der Politik und sieht seine Partei im Aufwind. Henner Dietl wurde für vierzigjährige Mitgliedschaft geehrt, seit 30 Jahren bringt sich Gerd Baschta aktiv ein. Zudem bestimmte der Ortsverband seine Delegierten für die Nominierungskonferenzen zur Landtags- und zur Bundestagswahl.

Quelle: echo online 15. Juni 2012 | kof

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NACHRUF

 

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsere Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht
(Dietrich Bonhoeffer)

Am Freitag, 20. April 2012 verstarb viel zu früh und völlig unerwartet unser langjähriges Mitglied Ernst Ide.

Er war viele Jahre in der Gemeindevertretung, von 2007-2011 deren Vorsitzender. Engagierte sich im Klein-Gumpener Ortsbeirat, deren Ehrenmitglied er war. 2011 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Reichelsheimer Gemeindevertretung ernannt.

Den Angehörigen drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Lieber Ernst, wir sind Dir dankbar, für Dein Engagement für unseren Ortsverein! Du wirst uns sehr fehlen und immer in Gedanken bei uns sein.

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SPD will Windpark, aber am Ursprungs-Standort

Rotoren-Standorte: Nein als Ja zum Morsberg-Plan

Angesichts des hessischen Energiekonsens einerseits und der kritischen Diskussion über die Odenwälder Rotorenplanung andererseits legt die SPD-Fraktion in der Reichelsheimer Gemeindevertretung Wert auf die richtige Einordnung ihres Vetos gegen den Beitritt der Gemeinde zum gemeinsamen Windpark-Flächennutzungsplan für alle Odenwälder Kommunen.
Wie berichtet, hatten ihre Mandatsträger im Bauausschuss der Gemeindevertretung gegen das Einschwenken Reichelsheims gestimmt, das bisher einen eigenen Kurs steuert („Reichelsheim tendiert zu Wind-Allianz“, Ausgabe vom 17. Februar).

Ihr Nein haben die Sozialdemokraten deshalb nun mit einer öffentlichen Positionierung flankiert, in der sie den bereits beschriebenen Widerspruch zwischen den örtlichen Wünschen und Vorgaben einerseits sowie den Inhalten des kreisweiten Flächennutzungsplans andererseits („Rotoren-Standort Stotz macht Reichelsheim wenig Freude“, Ausgabe vom 4. Februar) als Grund für ihre Haltung hervorheben.
„Die Reichelsheimer SPD treibt bereits seit über zehn Jahren das Thema erneuerbare Energien voran, dies insbesondere in Hinblick auf Windkraft“, rufen die Sozialdemokraten dazu in Erinnerung. Nun sei im aktuell vorgelegten Planentwurf für den Odenwaldkreis auf Reichelsheimer Gemarkung ausschließlich der Stotz als Vorrangfläche ausgewiesen.
Eine Ortsbegehung der Reichelsheimer Gemeindevertreterfraktionen mit Verwaltung und Experten habe aber bestätigt, dass der Standort extrem schwer bis gar nicht für Windkraftanlagen erschließbar sei und ganz erhebliche Eingriffe in die Natur zur Folge hätte.

Die SPD-Fraktion weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Gemeindevertretung im vom RP vorgelegten Regionalplanentwurf 2009 einstimmig den dort vorgesehenen Stotz als Vorrangfläche für Windkraft abgelehnt hat. Im gleichen Jahr hat das Parlament beim RP beantragt, den Morsberg in den Planentwurf aufzunehmen.
„Der Morsberg bietet eine einfache Zuwegung, eine sehr gute Windhöffigkeit, zudem sind die Flächen überwiegend in kommunaler Hand. Pachterträge kämen damit direkt der Kommune zugute“, bekräftigt die sozialdemokratische Fraktion ihr Plädoyer für diesen Standort und das Festhalten daran.

Eine echte Chance, an der Energiewende aktiv vor Ort beteiligt zu sein, sehen die Sozialdemokraten nur, wenn der Morsberg als Vorrangfläche ausgewiesen wird. „Da dieser im gemeinsamen Flächennutzungsplan des Odenwaldes nicht vorgesehen und dies offensichtlich leider nachträglich nicht änderbar ist, befürwortet die SPD die Fortschreibung des eigenen Flächennutzungsplans mit der Ausweisung des Morsbergs als Vorrangfläche für Windkraft“, heißt es im Statement abschließend.

Quelle: Echo online 17.02.2012

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Die Energiewende sinnvoll gestalten - unsere Chance für den Odenwald!

von Siegfried Freihaut

Die eingeleite Energiewende, zukünftig basierend auf dezentrale Energieerzeugungsanlagen (Wind, Wasser, Solar, Biomasse) kann nur mit der Beteiligung des ländlichen Raumes gelingen. Die Beteiligung des Odenwaldkreises bietet für unsere Region Chancen für eine zukunftsfähige Entwicklung. Schon jetzt gibt es in unsere Region Firmen die Komponenten für Windkraftanlagen entwickeln und vertreiben, Solaranlagen und Biomasseheizsysteme installieren, Häuser dämmen - erkennbare Arbeitsplatzeffekte die sich zukünftig verstärken und weiterentwickeln werden.

Wir Odenwälderinnen und Odenwälder können unsere Energieversorgung selbst mitgestalten und davon, z.B. in Form einer Beteiligung an der Odenwälder Energiegenossenschaft, auch wirtschaftlich profitieren.

Die Windkraft ist das sichtbarste Zeichen der Energiewende. Im Bereich der Stromerzeugung ist es die zurzeit effizienteste Technik und auch für den Odenwald ein unverzichtbarer Baustein für eine gelingende Energiewende. Das bestätigen auch die Ergebnisse des hessischen Energiegipfels, sowie der Aktionsplan der Bundesregierung.

Der geplante gemeinsame Flächennutzungsplan des Odenwaldkreises ist grundsätzlich begrüßenswert. Aus Sicht der Reichelsheimer SPD fehlt hier jedoch die Abstimmung des beauftragten Planungsbüros mit den Kommunen vor Ort. Konkret für Reichelsheim bedeutet dies, dass als Vorrangfläche der Bereich Stotz ausgewiesen werden soll. Nach Einschätzung von Experten ein für eine sinnvolle Nutzung der Windkraft weniger geeignetes Gebiet. Vielerlei Gründe sprechen dagegen: Naturschutz, Zuwegung, Netzeinspeisung, Windgeschwindigkeit,… .

Gerne hätten wir uns mit dem Planungsbüro auf eine gemeinsame Fläche z.B. auf das wesentlich besser geeignete Gebiet am Morsberg verständigt. Dieses befindet sich zudem in kommunale Hand. Der Gemeindevorstand hat den Bauantrag für zwei Windkraftanlagen befürwortet, jetzt liegt die Entscheidung darüber beim Regierungspräsidium Darmstadt.

Unweit vom Morsberg - und genauso sichtbar - soll nun laut Planung eine Fläche von 300 ha im Bereich am Lärmfeuer als Vorrangfläche ausgewiesen werden. Wie der Presse zu entnehmen war, haben die Gegner einer Energiewende sofort mit Horror - Szenarien und entsprechenden Fotomontagen von 30 möglichen Windkraftanlagen am Lärmfeuer verbreitet.

Solche erfundene und Angst machenden Szenarien sollen gezielt die Bevölkerung in Hinblick auf die notwendige Energiewende verunsichern, es ist nachvollziehbar das eine solche Vision abschreckend wirkt.

Die 30 Windkraftanlagen kommen zustande, wenn man die 300 ha Vorrangfläche durch die benötigte Fläche für eine Windkraftanlage von 10 ha dividiert. In der Praxis und im Sinne einer maßvollen Planung lassen sich durch unterschiedliche Geländeverläufe, Netzeinspeisepunkte und weiteren Kriterien im Bereich Lärmfeuer aus meiner fachlichen Sicht ca. 7 Windkraftanlagen realisieren.

Und hier setzt unsere Kritik am beauftragten Planungsbüro an: Die mangelnde Kommunikation der Pläne mit Experten für Windkrafttechnik, dem regionalen Stromnetzbetreiber VNB, den Kommunen und den Menschen vor Ort.

Für eine gelingende Energiewende im Odenwald ist der weitere Zubau von Windkraftanlagen unumgänglich. Aus Sicht der Reichelsheimer SPD soll dieser notwendige Baustein für eine regionale Stromversorgung nur an sinnvollen Standorten im Dialog mit den Menschen vor Ort und im Rahmen von Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten z.B. Energiegenossenschaften mit möglichst hoher regionalen Wertschöpfung realisiert werden.

Pressebericht über die JHV 2012 (Odenwälder Echo v. 08.02.2012)

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Kirsten Krämer übernimmt

Sozialdemokratie – Wirken Gerd und Hermann Lodes gewürdigt


Die 100-Jahr-Feier des Reichelsheimer Ortsvereins im vergangenen Jahr bleibt als eindrucksvolle Veranstaltung in Erinnerung, da waren sich Vorsitzender Gerd Lode, die Fraktionsvorsitzende Kirsten Krämer und der Juso-Vorsitzende Joshua Seger einig.
Erfreulich auch: Die Mitgliederzahl bei den Jungsozialisten in Brensbach, Reichelsheim und Fränkisch-Crumbach steigt, im Ortsverein und in der Fraktion werden neue Wege beschritten. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass die Zusammenarbeit mit den SPD-Fraktionen und Ortsvereinen in den Nachbarorten Fränkisch-Crumbach und Brensbach stimmt.
Unterbezirksvorsitzender Oliver Grobeis hielt eine Ansprache zur aktuellen politischen Lage und spannte den Bogen von Euro, über Schuldenbremse bis hin zu den notwendigen Entlastungen der Gemeinden und des Kreises. Gemeinsam mit dem Ortsverein ehrte er die langjährigen Mitglieder Hermann Lode (für 50 Jahre), Gisela und Alfred Müller, Ernst-Wilhelm Klinger, Reinhold Riedel, Peter Vogel, Reinhold Keil, Hans-Peter Lode, Norbert Martini (alle für 40 Jahre) sowie Lilian Hörr (für 30 Jahre). Nicht dabei sein konnten Günther Teetz, Philipp Lantelme und Karl Schulze (alle 40 Jahre) und Gerd Baschta (30 Jahre).
Zur neuen Vorsitzenden des Reichelsheimer Ortsvereins wurde Kirsten Krämer einstimmig bestimmt. Ihr Stellvertreter ist jetzt Gerd Lode, der den Ortsverein fast 35 Jahre geführt hat. Zuvor war sein Vater Hermann Lode zwölf Jahre lang Vorsitzender.

Kirsten Krämer dankte Gerd Lode für seinen unermüdlichen hohen Einsatz für die Sozialdemokratie. Er habe die SPD in Reichelsheim zu einer Art Familie zusammenwachsen lassen. Sein großes Engagement für den Reichelsheimer Ortsverein soll im Frühsommer in einem feierlichen Rahmen gewürdigt werden. Als Nachfolger des verstorbenen Rechners Hans Held wurde Udo Kranz gewählt. Schriftführer bleibt Helmut Block. Er übernimmt auch weiterhin die Funktion des Internetbeauftragten und ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Datenschutz. Den Vorstand vervollständigen Valeria Dolfus, Joshua Seger, Peter Vogel jun., Oswald Trautmann und Ulrich Lang als Beisitzer. Neue Kassenprüfer sind Anette Eck, Christian Wesp und Werner Donneberg. Auch die Delegierten (Franziska Böhm, Thomas Pfeifer, Henner Dietl, Günter Götz, Annelie Dingeldein, Gisela Müller, Werner Donneberg, Kirsten Krämer, Helmut Block, Joshua Seger und Gerd Lode) sowie die Ersatzdelegierten wurden gewählt.
Am heutigen Mittwoch (8.) treffen sich um 19.30 Uhr die Mitglieder der Fraktion und der Ortsbeiräte in der Alten Schule in Unter-Ostern. Für den 21. April ist wieder ein Aktionstag im Reichelsheimer Freibad geplant, am 17. Juni veranstalten die Reichelsheimer Sozialdemokraten ihr Sommerfest auf dem Platanenhain an der Reichenberghalle und der Bücher- und Medienflohmarkt findet am 11. November statt.
Der SPD-Ortsverein will sich einer Berlinfahrt vom 13. bis 16.
Oktober der Fränkisch-Crumbacher SPD anschließen.

Quelle: Echo online 08. Februar 2012 | e

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  2011

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Archivseiten zur


NACHRUF

Wenn Ihr bei Nacht zum Himmel emporschaut,
dann werde ich auf dem schönsten
der vielen, vielen Sterne sitzen
und zu Euch herabwinken.
Ich werde Euch Trost und Licht senden,
damit Ihr mich in Eurer Welt
sehen könnt und nicht vergesst.
Traurig sollt Ihr aber nicht mehr sein,
denn schaut nur:
Ich habe jetzt einen eigenen Stern!

Am Samstag, 05. November 2011 verstarb viel zu jung und völlig unerwartet unser langjähriger Rechner und Vorstandsmitglied Hans Held.

Den Angehörigen drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Lieber Hans, wir sind Dir dankbar, für Dein Engagement für unseren Ortsverein! Du wirst uns sehr fehlen und immer in Gedanken bei uns sein.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim.


Blick über den Tellerrand

Bei der diesjährigen 10. Kommunalpolitischen Sommerakademie in Bonn wurde der Odenwaldkreis durch die beiden Reichelsheimer Kirsten Krämer (Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung) und Marco Lautenschläger (SPD-Gemeindevertreter) vertreten.

Die Akademie war von der Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem diesjährigen Motto „Kommunalpolitik, die ankommt – Lebensqualität statt Lifestyle“ bundesweit für 100 Teilnehmer ausgeschrieben. „Die hochkarätige Referenten und Trainer und das anspruchsvolle Programm wecken bei mir hohe Erwartungen an die diesjährige Akademie“, so Kirsten Krämer.

Sie wurde nicht enttäuscht. Praxis- und bürgernah ging es am ersten Tag um Bespiele, welche Veranstaltungen bei den Menschen ankommen. Abends diskutierte Verteidigungsminister a. D. Dr. Peter Struck mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Thema „Politik mit Augenmaß“.

 

Foto (v.l.n.r): Kirsten Krämer, Dr. Peter Struck und Marco Lautenschläger

Der Samstag befasste sich mit aktuellen Trends und Herausforderungen, die auf die Kommunen zukommen. Neben Wohnraum für alle, vorsorgende Sozialpolitik und Mobilität im Zeichen des Klimaschutzes ging es auch im die Frage, wie durch Integration Zusammenhalt geschaffen werden kann.

Der Sonntag schärfte das persönliche Profil: In kleinen Arbeitsgruppen ging es um gekonntes Kontern, klare Botschaften, Macht positiv nutzen und um Authentizität – neben Fachkompetenz am Vortag wichtige Werkzeuge und Eigenschaften, die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker für eine erfolgreiche Arbeit brauchen.

„Neben den Sachthemen und dem Arbeiten an der eigenen Person haben mir persönlich die Gespräche und das Netzwerken zwischen den Arbeitsblöcken sehr viel gebracht“, fasst Marco Lautenschläger das Wochenende für sich zusammen. Auch für Kirsten Krämer, die bereits zum dritten Mal dabei war, wurde die Kommunalpolitische Sommerakademie wieder zu einer runde Sache: „Der Blick über den Tellerrand ist für mich wichtig und gewinnbringend, ich werde auch im nächsten Jahr wieder dabei sein! Schön wäre, wenn weitere kommunalpolitisch Aktive im Odenwaldkreis dieses Angebot wahrnehmen würden.“


Rechter Terror in Norwegen: "Unsere Idee ist stärker als ihre Gewalt!"

Schock, Verzweiflung und ungläubiges Entsetzen in Norwegen. Mindestens 84 Jugendliche starben am Freitag bei einem Amoklauf in einem sozialdemokratischen Jugend-Ferienlager. Zuvor kamen mindestens sieben Menschen bei einer Bombenexplosion im Regierungsviertel ums Leben. SPD-Chef Sigmar Gabriel zeigte sich tief erschüttert und verurteilte im Namen der deutschen Sozialdemokratie die Taten.

Bei einem Doppelanschlag sind am Freitag mindestens 91 Menschen getötet worden. Während eines Angriffs auf ein Jugendsommerlager der sozialdemokratische Schwesterpartei in Norwegen erschoss ein Einzeltäter mindestens 84 Menschen. Zuvor soll der Täter eine Bombenexplosion im Regierungsviertel von Oslo verursacht haben, bei der sieben Menschen ums Leben kamen.
„Mit Entsetzen und tief erschüttert verfolgen wir in diesen Stunden die Nachrichten von der abscheulichen Gewalttat in Oslo und auf ein sozialdemokratisches Jugendlager“, sagte Gabriel am Freitagabend. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Auch wenn die genauen Hintergründe der Tat zu dieser Stunde noch unklar seien, verurteile die deutsche Sozialdemokratie den „kaltblütigen Anschlag“ auf junge Menschen, die sich in und mit der sozialdemokratischen Jugendorganisation Norwegens auf den Weg gemacht hätten, sich in der norwegischen Gesellschaft für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit zu engagieren. Gabriel: „Wir trauern mit den Menschen in Norwegen. Unsere Gedanken sind bei unseren sozialdemokratischen Freundinnen und Freunden in Norwegen.“
In einem Schreiben an den norwegischen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der norwegischen Schwesterpartei, Jens Stoltenberg, kondolierte Sigmar Gabriel und bot ihm, „wo immer möglich“, seine Unterstützung an.
Geschockt und entsetzt von den Ereignissen in Norwegen zeigten sich auch der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt und die Vizepräsidentin der International Union of Socialist Youth (IUSY) Cordula Drautz: „Unsere Gedanken und Herzen sind bei den Opfern und Angehörigen des Jugendcamps und des Bombenanschlags in Oslo. Unsere sozialdemokratische Schwesterorganisation AUF ist Ziel eines grausamen Attentat geworden. Über 80 Genossinnen und Genossen wurden getötet. Die Brutalität und der Hass, mit der der Täter vorging, sprengen unsere Vorstellungskraft.“
Die Jusos wie auch die IUSY trauern mit allen Norwegern und der norwegischen Sozialdemokratie, sagten beide. „Wir erklären unsere Solidarität mit all denjenigen, die sich für Toleranz und Demokratie und gegen Terrorismus, Hass und Gewalt engagieren.“ Die norwegische sozialdemokratische Jugendorganisation AUF wisse die Jusos und IUSY an ihrer Seite. Alle verbinde eine lange und tiefe Freundschaft. Vogt und Drautz: „Mit der der IUSY 1907 haben sich europäische Sozialdemokraten gegen aufkommenden Nationalismus und Faschismus gestellt. Willy Brandt ging während der Nazidiktatur ins Exil nach Norwegen. Jusos und AUF kämpfen gemeinsam für internationale Verständigung und gegen Gewalt. Niemand, auch nicht Terroristen, werden uns einschüchtern können und von diesem Ziel abbringen. Lasst uns gemeinsam beim IUSY-Festival nächste Woche zeigen: Unsere Idee ist stärker als ihre Gewalt!

Auch der SPD-Ortsverein Reichelsheim und die Jusos Odenwald wollen hiermit ihre Verbundenheit und ihre Anteilnahme mit den Familien der Opfer und der AUF bekunden."


Ehrung lang gedienter Mandatsträger auf der JHV 2011

Fotos: Helmut Block


Spatenstich für Sprungbecken im Reichelsheimer Schwimmbad.

Das Reichelsheimer Schwimmbad bekommt ein eigenes Sprungbecken mit 5m-Turm, 3m-Brett und 1m Brett. Initiator der Initiative „Ein Sprungbecken für Reichelsheim“ ist der SPD-Ortsverein Reichelsheim, der am 1. April 2011 das Projekt startete.

Jugendliche und Kinder sollen mehr Platz haben, sich auszutoben und die Schwimmer könnten so endlich ungestört ihre Bahnen ziehen, so die Pressemitteilung. Auch Sportveranstaltungen wie Kunstturmspringen könne man sich vorstellen. Solche Events würden das Bad noch attraktiver machen und auch Gäste von außerhalb anlocken.

Das Sprungbecken sowie der 5m Turm werden in reiner Eigenleistung errichtet. Der SPD-Ortsverein rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren.

Bereits zum Baubeginn am 1. April konnten jedoch zahlreiche Helferinnen und Helfer aus den eigenen Reihen aktiviert werden, so dass sich die Bauzeit ggf. verkürzen lässt.

Unser Foto zeigt die Initiatoren der Initiative „Ein Sprungbecken für Reichelsheim“beim Spatenstich.

Aktionstag Schwimmbad der SPD-Fraktion am 09.04.2011

Auch in diesem Jahr rief die SPD-Fraktion wieder dazu auf, sich am bereits traditionellen „Aktionstag Schwimmbad“ der SPD-Fraktion der Gemeindevertretung Reichelsheim zu beteiligen.

„Bei strahlendem Sonnenschein erschienen an diesem frühen Samstagmorgen zahlreiche Helferinnen und Helfer aus Fraktion, Ortsbeiräten und Bevölkerung, die unentgeltlich das Schwimmbadgelände für die kommende Schwimmbadsaison fit machen wollten“, freute sich die neue Fraktionsvorsitzende Kirsten Krämer. Unter der Anleitung von Schwimmmeister Tobias Steiner und dessen Vater Franz Steiner wurde zunächst der Parkplatz vor dem Schwimmbad in Angriff genommen. Etliche große Anhänger voller Laub und Grünschnitt brachten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Laufe des Vormittags zur Grünschnittannahmestelle. Derweil waren bereits weitere Mitwirkende dabei, mit vollem Schaufeleinsatz den alten Sand aus dem Sandkasten zu entfernen.

Nach einer stärkenden Pause bei Wurst, Weck, Gurken und Getränken ging es an die Säuberung des Geländes rund ums Schwimmbecken. Auch hier schaufelten die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Aktionstags Sand, entfernten Unkraut, kehrten und putzten.

„Wenn schon Wasser im Becken wäre, würde ich mich jetzt gleich in unserem schönen Schwimmbad abkühlen und ein paar Bahnen ziehen“, sagte eine Helferin angesichts der warmen Temperaturen. Bis zur Saisoneröffnung wird jedoch noch ein guter Monat vergehen.

Am frühen Nachmittag war der Einsatz mit rund 50 Stunden gemeinnütziger Arbeit beendet.

Die SPD-Fraktion plant, auch in 2012 vor Saisonauftakt wieder einen „Aktionstag Schwimmbad“ durchzuführen.


Juso AG Gersprenztal offiziell gegründet!

Mit der Gründung der Jungsozialisten AG Gersprenztal wollen die Odenwälder Jungsozialisten ein weiteres Zeichen gegen den aufkommenden Konservatismus setzen.

Umweltpolitik, soziale Gerechtigkeit und Solidarität seien die wichtigsten Bestandteile der Gesellschaft und es sei nötig, dass auch im Gersprenztal die Jugend wieder ihre Stimme erhebt um für eben jene Werte einzustehen, erklärt der neu gewählte Vorsitzende Joshua Seger (Reichelsheim).

Es sei an der Zeit, der Lethargie der etablierten Parteien entgegenzuwirken und aktuelle kommunalpolitische Themen auch als Jugendliche und junge Erwachsene zu hinterfragen.

Weiterhin müsse verhindert werden, dass der Odenwald, explizit das Gersprenztal, zu einer konservativen, schwarzen Hochburg werde und somit stagniere oder gar einen Rückschritt vollziehe.

Dass die Jungsozialisten Odenwald dies durchaus zu verhindern wissen, haben sie schon des Öfteren bewiesen.

So auch, als sie sich gegen die offensichtliche Schwulenfeindlichkeit der Offensive Junger Christen wandten und vom Reichelsheimer Bürgermeister und den ansässigen Parteien ein klares Bekenntnis gegen solcherlei Diffamierungen forderten.

Nach den Grußworten des SPD Ortsvereinsvorsitzenden Gerd Lode und der Unterbezirksvorsitzenden der Jungsozialisten, wählten die anwesenden Mitglieder Joshua Seger zu ihrem Vorsitzenden, sowie Frieder Weiss (Fränkisch-Crumbach) und Christian Senker (Wersau) zu den beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft.

Ihnen zur Seite stehen nun Stilianos Theofanidis (Reichelsheim), als Rechner und Vorstandsmitglied, sowie Franziska Böhm (Reichelsheim), Anna Seger (Reichelsheim) und Sarah Stephan (Brensbach) als Vorstandsmitglieder und Beisitzer.

Auch für die Zukunft haben sich die Gersprenztaler Jusos, mit nun über 30 Mitgliedern, einiges auf die Fahne geschrieben, denn man möchte nicht nur zu Wahlkampfzeiten für die Verfechtung sozialdemokratischer Werte kämpfen, sondern täglich aktiv für deren Erhaltung arbeiten und Missstände in den Gemeinden und der Gesellschaft aufzeigen und bekämpfen, fasst der Juso-Vorstand Gersprenztal in einer gemeinsamen Erklärung zusammen.


100 Jahre SPD -Ortsverein Reichelsheim Festakt am 05.02.2011

Grußworte des Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel

siehe Extraseite zum Jubiläum


  2010


Datum: 25.03.2010

Schwimmbadaktion der SPD-Fraktion 2010


Jahreshauptversammlung 2010

Ehrung von langjährigen Mitglieder auf der JHV 2010:
v.l. Gerd Lode (OV-Vors.), Wilhelm Schäfer (40 J.), Alv Surma (25 J.),Oswald Trautmann (30 J.), Thea Boos (30 J.), Karlheinz Niebel (40 J.),Detlev Blitz (UB-Vors.), Kirsten Krämer (stellv. OV-Vors.),sitzend: Gertrud Rudolf (60 J.)

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  2009

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Datum: 03.12.2009

Pressebericht:  Klausurtagung der SPD-Fraktion Reichelsheim

Reichelsheim.    Zu ihrer alljährlichen Klausurtagung trafen sich die SPD-Kommunalpolitiker aus der Gemeindevertretung, dem Gemeindevorstand und aus den Ortsbeiräten im Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Rohrbach. Während der zweitägigen Tagung wurden die Schwerpunkte für das Jahr 2010 aus der Sicht der SPD diskutiert und festgelegt.

Besonders intensiv wollen sich die Sozialdemokraten mit dem Angebot von Kommune und Kirche an Kindergartenplätzen befassen, sowohl im Regelkindergarten für Kinder ab drei Jahren, als auch hinsichtlich des Angebots für Kinder unter drei Jahren. Dazu erhielten die SPD-Mandatsträger interessante und wichtige Informationen von den eingeladenen Kindergartenleiterinnen. Die SPD-Fraktion kam überein, hierzu einen Antrag für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung einzureichen.

Breiten Raum nahm der zwischenzeitlich mit den Stimmen von SPD und Bündnis90/Die Grünen beschlossene Antrag zur Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergie ein. Sie gehört zu der saubersten und umweltfreundlichsten Art der Energiegewinnung. Nach Meinung der Sozialdemokraten soll Energie möglichst verbrauchernah erzeugt werden. Dadurch lassen sich lange Leitungswege wie zum Beispiel über Hochspannungsmasten, vermeiden.

Die SPD bedauert, dass nur noch sie und die Grünen zu den einstimmigen und mehrheitlichen Beschlüssen der Reichelsheimer Gemeindevertretung zu den Windenergieanlagen auf dem Morsberg stehen. Die damals mit einem regionalen Unternehmen abgeschlossenen Verträge sichern der Gemeinde bei einem Bau und dem Betrieb der Anlagen konstante Einnahmen und sie regeln auch den späteren Abbau und dessen Kosten, ganz im Gegensatz zu  bestehenden Atomanlagen.

Zu der Ablehnung des Regierungspräsidiums und den darauf folgenden Gerichtsbeschlüssen stellen die Sozialdemokraten fest, dass zum Zeitpunkt der Entscheidungen der gesamte Odenwald Landschaftsschutzgebiet war. Dieses besteht durch Festlegung des Landes nicht mehr. Somit ergibt sich eine neue Grundlage. Die Ausweisung von Vorrangflächen muss neu geprüft und entschieden werden. Dies will die SPD mit ihrem Antrag in die Wege leiten. Sie gibt auch zu bedenken, dass ohne Ausweisung von Vorrangflächen, Windenergieanlagen auf dafür geeigneten Grundstücken im gesamten Gemarkungsgebiet als privilegierte Projekte gebaut werden können.Erst durch die Festlegung von Vorrangflächen kann der Bau von Anlagen auf nicht gewollten Flächen ausgeschlossen werden. Abschließend stellten die Sozialdemokraten zu diesem Thema fest, dass es der Sache nicht dienlich ist, wenn die Diskussion sich nicht an den Gegebenheiten vor Ort orientiert, sondern durch Beschlüsse übergeordneter Parteigremien beeinflusst und somit ideologisch wird.

Im neuen Jahr will die SPD-Fraktion Aktionen starten, mit dem Ziel der besseren Versorgung von Fachärzten. Auch die Hausarztversorgung ist Thema. 2010 soll es wieder einen Aktionstag im Schwimmbad geben. Am Samstag, 17. April, treffen sich alle Interessenten zu einem Arbeitstag am Reichelsheimer Freibad.

Die traditionelle Winterwanderung der SPD wird in diesem Jahr am Sonntag, 27. Dezember , veranstaltet .Treffpunkt ist um 12.30 Uhr auf dem Parkplatz an der Reichenbergschule.Mit einem Bus geht es zunächst Richtung Vierstöck und dann zu Fuß über den Morsberg nach Ober-Kainsbach. Dort ist ab ca.17.00 Uhr der Abschluss in der Gaststätte Hohenstein. Auch Nichtwanderer und Gäste sind herzlich willkommen. Ansprechpartner ist Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann, Hofweg 8, Tel. 06164/2326 oder 0171-4594008.


Datum: 23.11.2009

Reichelsheimer SPD spendet zugunsten der Kirchendachsanierung

Der erste Bücher- und Medienflohmarkt des SPD Ortsvereins Reichelsheim am 8. November 2009 war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher ergatterten nicht nur tolle Schnäppchen, sondern besuchten auch das gemütliche Schmöker-Café, das neben warmen und kalten Getränken eine große Auswahl an selbstgebackenen Torten und Kuchen bot.

Der Erfolg der Veranstaltung war in hohem Maße auch den zahlreichen Helfer aus den Reihen der Reichelsheimer SPD zu verdanken.

Der Erlös des Schmöker-Cafés in Höhe von 350€ wurde am vergangenen Sonntag Pfarrerin Mechthild Bangert und Pfarrer Carsten Stein übergeben. Die Spende soll zu den Dachsanierungskosten der Reichelsheimer Michaelskirche beitragen.

Auf Grund des hohen Zuspruchs und der positiven Rückmeldungen sowohl von Teilnehmern und Besuchern als auch Helfern, wird auch im nächsten Jahr wieder ein Bücher- und Medienflohmarkt stattfinden.

Gerd Lode (3.v.l.), Vorsitzender der Reichelsheimer SPD und Kirsten Krämer (4.v.r), stellvertretende Vorsitzende und Initiatorin des Bücher- und Medienflohmarkts freuen sich mit Pfarrerin Mechthild Bangert (1.v.r) und Pfarrer Carsten Stein (2.v.l) sowie weiteren Mitgliedern des Kirchenvorstands (v.l.n.r.): Franka Augart, Dorothea Schmidt, Thomas Panek und Herbert Lorenz.

 

 

 

Sehr gut besucht war der 1. Bücher- u. Medienflohmarkt des SPD Ortsverein Ortsvereinvorsitzender Gerd Lode verkaufte am Stand des Ortsvereins gespendete Bücher aus der Bevölkerung


Datum: 30.08.2009

VERANSTALTUNGS-VORSCHAU:

Donnerstag, 8. Oktober 2009: Infoabend: „Ich lasse mich nicht abzocken!“

Am Donnerstag, 08.10.2009 um 19 Uhr informiert Rechtsanwalt Klaus Schäfer im Sitzungssaal der Reichenberghalle über die Grundlagen aber auch die Tücken von Verträgen. Mit Themen wie z.B. Internet, Handy-Verträge, Gebrauchtwagenkauf, Fitness-Studio lädt der Dialog vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ein, um sie für Alltagsgeschäfte fit zu machen.

Neben Grundlagen wie Vertragsrecht und Vertragstypen geht es vor allen um reale Beispiele . Alle konkreten Fälle, die das Publikum einbringt, werden umfassend beraten. Nach diesem Abend lässt sich keiner mehr so leicht abzocken!

Selbstverständlich ist jede/r herzlich willkommen, der sich für das Thema interessiert.

Veranstalter ist der SPD-Ortsverein Reichelsheim. Bei Rückfragen zur Veranstaltung steht Kirsten Krämer (Tel:. 54417 oder 0160 - 47 2 47 95) gerne zur Verfügung.


Datum: 23.07.2009

SPD-FAHRRADTOUR 2009

REICHELSHEIM   Die Reichelsheimer SPD veranstaltete am Mittwoch 22. Juli 2009 im Rahmen der Reichelsheimer Ferienspiele eine Fahrradtour für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren.

Die Radtour wurde vom Ersten Beigeordneten Werner Donneberg organisiert.

Zunächst ging es mit einem Bus nach Otzberg-Hering. Dorthin wurden auch die Fahrräder transportiert. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Oswald Trautmann stellte dafür einen LKW zur Verfügung.

Nach einer Besichtigung der Burg Otzberg und des Museums unter der Führung von Burgherr Rolf Tilly und einer Erfrischungspause starteten die Teilnehmer und Betreuer (Gerd Lode, Werner Donneberg, Henner Dietl) des SPD-Ortsvereins zu der Radtour. Diese führte von Hering und Ober-Klingen nach Brensbach-Mummenroth. Dort hatten Wilfried Biedenkapp und Helmut Block den Grill aufgebaut. Es gab Bratwurst und Erfrischungsgetränke.

Nach der Rast ging es dann auf Radwegen über Brensbach, Fränkisch-Crumbach und Beerfurth nach Reichelsheim zurück.


Datum: 04.07.2009

Ergebniss der Wahlen zum Kandidaten des 1. Kreisbeigeordneten

und Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2011

auf dem UB-Parteitag am 03.07.2009 in Brensbach:

 

Name:

1. Wahlgang

2. Wahlgang

3.Wahlgang

Oliver Grobeis

35

49

60

Rüdiger Holschuh

40

48

54

Thomas Ihrig

19

-

-

Martina Köllner

21

16

-

Somit wurde Oliver Grobeis gewählt!

 

Datum: 28.06.2009

Eindrücke vom Besuch des Bio-Energiedorfes in Rai-Breitenbach

 

Datum: 08.06.2009

Zuerst geht die Fahrt zum Energiedorf
Aktivität: Reichelsheimer SPD wartet für die nächsten Monate mit einem prall gefüllten Terminkalender auf

REICHELSHEIM. Der in der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins gewählte Vorstand hat sich mit zahlreichen Themen und Aktionen beschäftigt. So soll am Samstag( 27.) das Bio-Energiedorf Rai-Breitenbach besucht werden. Treffpunkt zur gemeinsamen Abfahrt mit Privat-Pkw ist um 14.30 Uhr der Parkplatz an der Reichenbergschule. An den Besuch des Energiedorfes anschließend ist um 17 Uhr die Besichtigung des Erbacher Schlosses geplant, erläutert die SPD in ihrer Mitteilung. Um eine Anmeldung bei Gerd Lode (Telefon 06164 2669) oder bei Helmut Block (06164 5735) wird gebeten. Man kann sich auch unter: vorstand@spd-reichelsheim-odw.de anmelden.

Auch in diesem Jahr wird an der Reichenberghalle auf dem Platanenhain ein Sommerfest des Ortsvereins veranstaltet, das am Samstag, 11. Juli, ab 15 Uhr, stattfindet. Am Dienstag (30.) ist um 20 Uhr in der Reichelsheimer Reichenberghalle eine Informationsveranstaltung für Mitglieder und Freunde der drei Gersprenztaler SPD-Ortsvereine Brensbach, Fränkisch-Crumbach und Reichelsheim geplant.Beim Michelsmarkt will sich der Reichelsheimer Ortsverein wieder am Festzug beteiligen unter dem Motto:“ 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland „sowie „Odenwälder Land und Leute, Brauchtum und Handwerk“. Im September plant die SPD eine Radtour zur Besichtigung der Kläranlage des Abwasserverbandes Oberes Gersprenztal. Im Oktober wird Rechtsanwalt Klaus Schäfer für einen Vortrag zum Thema „Vertragsrecht und Internetgeschäfte“ zur Verfügung stehen.

Am Nachmittag des 8.November, ist in der Reichenberghalle ein Bücher- und Medienflohmarkt mit Kaffee- und Kuchenbewirtung vorgesehen, dessen Erlös der Renovierung der Reichelsheimer Michaelskirche zugute kommen soll.

Schließlich wurde ein Arbeitskreis zur Vorbereitung des hundertjährigen Bestehens im Herbst 2010 gebildet. Das erste Treffen findet am Montag (22.) um 19 Uhr bei Wilfried Biedenkapp, Birkenhag 10, statt. Interessenten sind willkommen.

Quelle: echo online 08.06.2009


Generationswechsel

Bei der Jahreshauptversammlung des Reichelsheimer SPD-Ortsvereins gab es einen Generationenwechsel. Nach über zwanzig Jahren als stellvertretender Vorsitzender, stellte Wilfried Biedenkapp sein Amt zur Verfügung. Zu seiner Nachfolgerin wählten die Mitglieder Kirsten Krämer, die auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist.

Ortsvereinsvorsitzender bleibt für die nächsten drei Jahre Gerd Lode, der die Arbeit seines langjährigen Stellvertreters würdigte. Lode überreichte Wilfried Biedenkapp ein Buchgeschenk und einen Blumenstrauß.       Foto: Helmut Block


Datum: 25.05.2009

Aktueller Mitgliederbrief Mai / Juni 2009

 


Datum: 09.04.2009

Jahreshauptversammlung am 08. April 2009

Auf ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder des SPD-Ortsverein Reichelsheim einen neuen Vorstand und es wurden einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Die Ehrungen wurden von unserem Kandidaten für die Bundestagswahl, Detlev Blitz, durchgeführt.

Einen Generationenwechsel gab es an der Spitze: Nach 21 Jahren als stellv. Ortsvereinvorsitzender trat Wilfried Biedenkapp nicht mehr an. Die Versammlung dankte ihm für die jahrelange Arbeit. Als Nachfolgerin wurde Kirsten Krämer gewählt. Vorsitzender bleibt für weitere 3 Jahre Gerd Lode, zum Rechner wurde Hans Held und zum neuen Schriftführer und Internetbeauftragten wurde Helmut Block gewählt. Beisitzer wurden: Annelie Dingeldein, Markus Hörr, Valeria Dolfus, Ulrich Lang, Harald Bickelhaupt, Gerhard Hartmann, Oswald Trautmann, Hans Getrost, Peter Vogel, Hans Lautenschläger

Ein ausführlicher Bericht weiter unten:

 

 

                                                                 Fotos: Helmut Block


Ältere Männer mit zwei Wahl-Stimmen
Politische Historie: Der SPD-Ortsverein Reichelsheim blickt auf fast 100 Jahre zurück – Gerd Lode bleibt Vorsitzender

REICHELSHEIM. Ein Großereignis steht dem SPD-Ortsverein der Gesamtgemeinde Reichelsheim ins Haus: Im kommenden Jahr wird das hundertjährige Bestehen gefeiert. Vorsitzender Gerd Lode skizzierte daher bei der Hauptversammlung die Vereinsgeschichte. Gegründet wurde die Gruppe 1910 von 31 Männern im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ als sozialdemokratischer Wählerverein. Anlass war die Unterstützung des jungen Rechtsanwalts Otto Sturmfels aus Groß-Umstadt für die Wahl zur zweiten Kammer des Hessischen Landtags. Nur Männer ab 25 Jahre waren wahlberechtigt; die Älteren über fünfzig hatten sogar zwei Stimmen. Wählen durfte außerdem, wer Haus und Grundbesitz hatte – also Steuern an die Gemeinde zahlte.

In Reichelsheim veranlasste die SPD die Enteignung von gräflichen Äckern am Schlossberg, die dann in Gartenparzellen für Reichelsheimer und Beerfurther Bürger vergeben wurden. Zu weiteren von der SPD veranlassten Schritten zählten die „Siedlungen“ und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie etwa der Bau von Schwimmbad und Sportplatz am Damm. 1933 wurden die SPD und ihre Organisationen (Freie Turner, Gesangverein) verboten. Mit der Unterstützung von Ausgebombten, Flüchtlingen und Vertriebenen kam es 1945 zur Neugründung eines Ortsvereins.

Zu den Veranstaltungen im vergangenen Jahr zählten der Aktionstag im Schwimmbad, das Sommerfest auf dem Platanenhain der Reichenberghalle und eine Fahrradtour während der Ferienspiele. Im September war der Ortsverein Gastgeber für die Unterbezirksversammlung in der Reichenberghalle, bei der Detlev Blitz als Kandidat für die Bundestagswahl im kommenden September nominiert wurde. Gut besucht war der Neujahrsempfang 2009 mit der Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Professor Gesine Schwan. Seit Januar dieses Jahres findet am ersten Montag im Monat ein SPD-Dämmerschoppen statt. Die Wahlerfolge für die Landratskandidatin und den Bürgermeisterkandidaten der SPD blieben allerdings aus. Deshalb rief Gerd Lode die Sozialdemokraten, die immer noch die stärkste Gruppe im Gemeindeparlament und -vorstand bilden, zu einem „Neuanfang mit Blick nach vorn“ auf.

Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann führte in seinem Jahresresümee die stilvolle Verabschiedung von Gerd Lode an. Ferner regte Trautmann an, die SPD-Arbeit in der Öffentlichkeit zu manifestieren. Alle Aktivitäten müssten auf die Kommunalwahl im Jahr 2011 ausgerichtet sein.

Derzeitiges Thema im Parlament sei der Friedpark. Aus dem Konjunkturprogramm II sollen der Gemeinde 850 000 Euro zufließen. Mit diesem Geld werden vorrangig die Kindergärten in Beerfurth, Klein-Gumpen und Ober-Ostern sowie das Verwaltungsgebäude saniert, heißt es. Verbesserungen seien ebenfalls nötig an der Reichenberghalle, am Sportlerheim in Beerfurth sowie an den Friedhofshallen der beiden Orte und am Dorfgemeinschaftshaus in Laudenau. Auch der Straßenbau in der Kerngemeinde und einigen Ortsteilen solle damit vorangetrieben werden.

Nachdem der Vorstand entlastet wurde, ehrte der Ortsverein treue SPD-Mitglieder. Helmut Nicklas, Werner Friedrich und Hans Lautenschläger sind 25 Jahre dabei. Für 30 Jahre Zugehörigkeit wurde Dorothea Schmidt ausgezeichnet, auf 50 Jahre Mitgliedschaft blicken Karl Walter und Christian Wesp zurück. Seit nunmehr 55 Jahren gehören der SPD Heinrich Steiger und Herbert Lorenz an.

Im Anschluss fand die Neuwahl des Vorstands statt. Einstimmig wieder gewählt zum ersten Vorsitzenden wurde Gerd Lode, seine Stellvertretung hat zukünftig Kirsten Krämer inne. Des weiteren wurden Hans Held als Rechner sowie Helmut Block als Schriftführer gewählt. Beisitzer sind Oswald Trautmann, Annelie Dingeldein, Markus Hörr, Peter Vogel, Gerhard Hartmann, Harald Bickelhaupt, Ulrich Lang und Valeria Dollfuss. Zu Delegierten gewählt wurden Henner Dietl, Wilfried Biedenkapp, Christian Wesp und Werner Donneberg.

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Quelle: Echo online 15.4.2009

 

Datum: 01.04.2009

 

100 Jahre SPD-Ortsverein Reichelsheim/

Jahreshauptversammlung am 08. April 2009

REICHELSHEIM  Zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch 08.04., um 19:30 Uhr, im Tagungssaal der Reichenberghalle lädt der Vorstand des SPD-Ortsvereins seine Mitglieder und Freunde mit ihren Partnern ein.

Gast ist der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Odenwaldkreis, Dr. Michael Reuter. Er wird nach den Berichten des OV-Vorsitzenden Gerd Lode, des Fraktionsvorsitzenden Oswald Trautmann, des Rechners Hans Held sowie der Kassenprüfer Kirsten Krämer und Henner Dietl langjährige Mitglieder ehren und zu aktuellen Themen Stellung nehmen.

In seiner Jahreshauptversammlung wird die Reichelsheimer SPD gemeinsam mit dem Unterbezirk acht Damen und Herren für deren 25-jährige, 30-jährige, 50-jährige und 55-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands auszeichnen.

Danach stehen die Aktivitäten in diesem und im nächsten Jahr auf dem Programm der Versammlung. Die Reichelsheimer SPD wird 2010 100 Jahre alt. Sie wurde im Herbst 2010 als Sozialdemokratischer Wählerverein zur Unterstützung des SPD-Kandidaten für die Wahl des Hessischen Landtags im Jahre 1911, Rechtsanwalt Otto Sturmfels, gegründe5t und hat im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und nach dem Kriege bewegte Zeiten erlebt. Von 1933 bis 1945 war der Ortsverein wie alle sozialdemokratischen Organisationen verboten. In den 100 Jahren ihres Bestehens hat die Reichelsheimer SPD die Kommunalpolitik in der Gemeinde und im Kreis maßgeblich mitgeprägt.

Zur Vorbereitung des Jubiläums wird in der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend ein Arbeitskreis gebildet, dem verschiedene Aufgaben übertragen werden sollen. Der Vorstand bittet alle Mitglieder und Freunde um ihre Teilnahme an der wichtigen Versammlung.


Aktueller Mitgliederbrief Februar/März 2009


BALLONFLUGWETTBEWERB

mit Erika Ober

 

Datum: 21.02.2009

 

Dr. Erika Ober am SPD-Info-Stand am Edekamarkt in Reichelsheim


Datum: 13.02.2009

Ehrenbriefe an weitere SPD-Mitglieder

Dank und Anerkennung für viele Jahre ehrenamtlichen Engagements galten am 10. Februar 2009 zwei Bürgerinnen und vier Bürgern aus dem Odenwaldkreis. Ilse Hartmann aus Michelstadt (vierte von linke) erhielt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Den Ehrenbrief des Landes Hessen bekamen (zweiter von rechts) Siegfried Schäfer sowie (weiter nach links) Werner Donneberg und Christa Frank (alle Reichelsheim), Helmut Hofferbert (Breuberg) und Ernst Ide (Reichelsheim). Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh (ganz links) und Landrat Horst Schnur überreichten die Auszeichnungen in einer Feierstunde im Landratsamt in Erbach.

 

Datum: 29.01.2009

Valerie Dolfus erhält Landesehrenbrief

Die mit der Landesehrung bedachte Valeria Dolfus war von 1993 bis 2001 Mitglied des Kreistages. Seit 1993 gehört sie dem Vorstand des MGV Eintracht 1844 Reichelsheim und seit 2000 der Gemeindevertretung an. Die Kommunale Seniorengruppe Reichelsheim leitet sie mit viel Einsatz seit 1993. Schöffin beim Landgericht Darmstadt ist sie mit einer dreijährigen Unterbrechung von 1997 bis heute.


Datum: 24.01.2009

Prof. Dr. Gesine Schwan mit Ortsvereinsvorsitzendem Gerd Lode

beim Neujahrsempfang 2009

Landrat Horst Schnur, Bundestagskandidat Detlev Blitz,

Prof. Dr. Gesine Schwan, Landratskandidatin Dr. Erika Ober und Gerd Lode

Datum: 27.01.2009

Gesine Schwan beim Neujahrsempfang der SPD im Odenwaldkreis

Reichelsheim/Odenwaldkreis (pdh)   Nun fehlt nur noch der amtierende Bundespräsident Horst Köhler im Gästebuch der Gemeinde Reichelsheim. Seine beiden Herausforderer haben im Verlauf der vergangenen drei Wochen die Gemeinde im Oberen Gersprenztal besucht. Zuerst der frühere Tatort-Kommissar Bruno Ehrlicher alias Schauspieler Peter Sodann, den die Partei DIE LINKE ins Rennen um das Bundespräsidentenamt schickt, und am vergangenen Wochenende die Professorin Gesine Schwan, die den zweiten Anlauf auf den Posten der ersten Bundespräsidentin am 23. Mai nehmen will. Die SPD im Odenwaldkreis hatte sie zu ihrem Neujahrsempfang geladen.

Fast hätte Gesine Schwan die Gemeinde Reichelsheim nicht erreicht, denn für die Fahrt vom Frankfurter Flughafen in den Odenwald hatte sie sich einer anscheinend ortsfremden Fahrerin anvertraut, die sich kräftig verfahren hat. Es handelte sich um eine weitere Kandidatin, nämlich die Sozialdemokratin Dr. Erika Ober, die im März im Odenwaldkreis den Posten der Landrätin anstrebt. Sich im eigenen Wahlkreis, dem kleinsten in Hessen, nicht zurechtzufinden, stieß auf Heiterkeit der Besucher, die dicht gedrängt in der Reichenberghalle saßen.

Mit einer nachdenklichen Rede erreichte Schwan dann doch noch ihr dankbares Publikum. Sie sprach über Regierungsformen, von denen die Demokratie im Lande die anspruchsvollste sei. Statt eine zündende Wahlrede zu halten und sich von ihren Konkurrenten abzusetzen, die sie nicht einmal erwähnte, stimmte die Politikprofessorin ihre Zuhörer auf mögliche Folgen der weltweiten Finanzkrise ein. Nachdenklich beschrieb sie die sich darbietende Lage und den gravierenden Vertrauensschwund im Finanzbereich, der angeblich noch „toxische Papiere“ im Wert von etwa 300 Milliarden Euro in seinem Besitz hält.

Es war keine optimistische und mitreißende Rede einer Kandidatin für ein politisches Amt. Aber die Beschreibung der in Demokratien notwendigen Werte wie Vertrauern und Ethik in Politik und Wirtschaft berührte gerade in der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Großwetterlage das Publikum. Vertrauen in die bisherigen Leistungsträger in der deutschen Finanzwirtschaft war ihren Worten nicht zu entnehmen. Wer einmal so unverantwortlich mit gesellschaftlichen Werten umgegangen sei, der sehe auch ein zweites Mal darin seine Chance, so Schwan. Zu den Zuhörern gehörten Landrat Horst Schnur, seine von den Sozialdemokraten als Nachfolgerin aufgestellte Parteifreundin Dr. Erika Ober und Detlev Blitz, der ebenfalls für die SPD im September in den Bundestag einziehen soll.

Quelle:

Fotos: © by –pdh- (Wolfgang Hörnlein)

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  2008

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Datum: 28.12.2008

Winterwanderung der SPD-Fraktion am Samstag, den 27.12.2008

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Datum: 22. Dezember 2008

Der Kapitän, der Steward werden wollte
Gesellschaftliches Leben: Bürgermeisterwechsel in Reichelsheim vollzieht sich als interessantes Erzählprogramm

REICHELSHEIM. Der da nun von Bord gegangen ist, wollte eigentlich Steward werden. Und nur weil er sich die für diesen Beruf erforderliche Restaurant-Fachausbildung nicht leisten konnte, heuerte er statt auf einer Kreuzfahrtjacht auf dem Binnenschiff namens Reichelsheim an, was ihm schließlich für 18 Jahre das Kapitänspatent einbrachte. Das geht nun an einen über, der sich ebenfalls bestens mit Kreuzern auskennt, wenngleich nicht mit jenen des Wassers, sondern solchen der Straße. Und der in der Gersprenztalgemeinde wie in einem Hafen angelandet ist, dem der Liebe, der Ehe und der Familie.

All das und noch viel mehr erfuhren am Freitagabend rund 750 Gäste in der Reichenberghalle, weil die Protagonisten die feierliche Sitzung der Gemeindevertretung zur Verabschiedung von Bürgermeister Gerd Lode (SPD) und Einführung seines Nachfolgers Stefan Lopinsky (CDU/RWG) nicht als lange Reihe ausgiebiger Ansprachen immer gleichen oder ähnlichen Inhalts gestalteten, sondern als spannendes Erzählprogramm.

Auf Wunsch des 61 Jahre alten Noch-Amtierenden, dessen Stelle inzwischen mit Wirkung vom Sonntag (21.) auf den 44 Jahre alten Nachfolger übergegangen ist, beschränkte Organisator Gerd Hübner die Reden auf drei kurze Ansprachen und ebenso viele Grußworte – zugunsten der Zeit für Gespräche und Geselligkeit im Anschluss an den Festakt und für ein Interview.

Als Partner gewonnen hatten die Reichelsheimer den als Moderator von Heimatprogrammen des Hessischen Rundfunks bekannten Fernsehjournalisten Karl-Heinz Stier, dem es gelang, mit seinen Fragen ein Bild von Wesen und Wirken des bisherigen Bürgermeisters zu zeichnen, wie es Dutzende von verbalen Huldigungen nicht zustande gebracht hätten. Darauf deuteten vor allem die Reaktionen des Publikums hin, in denen sich die von Fragensteller herausgearbeiteten vielfältigen Züge des Menschen und Politikers Lode spiegelten.

Da wurde geschmunzelt und gelacht, etwa über die Berufsprognose, die Lodes Mutter für ihren Sohn abgegeben haben soll: „Der Gerd, der wird mol Bojemoaschde'“. Da spitzten alle gespannt die Ohren, beispielsweise für den Bericht darüber, was den späteren Bürgermeister als Verwaltungslehrling zur Gemeinde geführt hat. Da litten sie mit, als Lode bei der Erinnerung an Todesfälle in seinem engsten Arbeitsumfeld um Fassung rang. Und da herrschte nachdenkliches Schweigen, als Lode dem historischen Reichelsheim eine besondere Anfälligkeit für den Nationalsozialismus und später eine deutsch-nationale Prägung attestierte, weshalb er als Sozialdemokrat seinen Eintritt ins Bürgermeisteramt schon als Zäsur empfunden habe.

Wie die Ansprachen des Ersten Beigeordneten Werner Donneberg, des stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Reinhard Töppel, und von Landrat Horst Schnur ergänzend aufzeigten, bildeten die Lehren der Geschichte eine der Säulen von Lodes Amtsführung.

Aktuell spiegelt sie sich in der Versöhnung mit Osteuropa, von wo die Bürgermeister Antoni Karlak (Jablonka/Polen) und Kar Béla (Nagymánoyok/Ungarn) angereist waren; noch deutlichere Akzente aber hat Lode mit jener Initiative gesetzt, die rege Kontakte mit aus Reichelsheim stammenden Juden herstellte und zum Besuch einer vielköpfigen Gruppe in der Gemeinde führte.

Als Leistungen Lodes genannt wurden Errungenschaften wie die Fertigstellung der Reichenberghalle, der Ausbau des „Adler-Saals“, die Schaffung von Gemeinschaftshäuser in den Ortsteilen, die Verbesserung der Infrastruktur wie zuletzt mit dem Ausbau der B 38/47, die Etablierung der Märchen- und Sagentage – vor allem aber Geradlinigkeit und Gerechtigkeitssinn, Engagement und Unermüdlichkeit in der Amtsführung. Angesichts des damit verbundenen erheblichen Zeitaufwands fand auch der Beitrag von Lodes Ehefrau Sylvia Anerkennung – genau so wie Christiane Lopinsky dieselben Glückwünsche und Gratulationen galten wie ihrem Ehemann Stefan.

Der beruflich beim Automobilunternehmen Daimler groß gewordene neue Reichelsheimer Bürgermeister behielt mit seiner Antrittsrede (gesonderter Bericht) die Linie des Abends bei, dessen Gelingen nicht zuletzt den Musikbeiträgen zu verdanken war.

Es spielten und sangen im Einzelnen die Kapelle der Trachtengruppe des Reichelsheimer Odenwaldklubs, das Musikinstitut Reichelsheim/Lindenfels, der Männergesangverein Eintracht Reichelsheim sowie der Posaunenchor und der Kinder- und Jugendchor der Evangelischen Michaelsgemeinde.

Quelle Echo online: Gerhard Grünewald
22.12.2008

Datum: 20. Dezember 2008

Reichelsheim hat einen neuen Bürgermeister

Gerd Lode feierlich verabschiedet – Stefan Lopinsky ins Amt eingeführt

Reichelsheim/Odenwaldkreis (pdh)   Nach 18 Jahren mustergültiger Amtsführung wurde der Sozialdemokrat Gerd Lode (60) am vergangenen Freitag vom Ersten Beigeordneten der Gemeinde Reichelsheim, Werner Donneberg, im Rahmen einer Feierstunde feierlich verabschiedet. In Anwesenheit des Landrats Horst Schnur, über dessen Nachfolge im März 2009 im Odenwaldkreis entschieden wird, wurde der neue Bürgermeister Stefan Lopinsky (44) vom Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Reinhard Töppel, in sein Amt eingeführt. Dieser vertrat den erkrankten Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Ernst Ide, der im Januar seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen wird.

Am Samstag endete die Amtszeit Lodes, der auf eine erfolgreiche Regentschaft zurückblicken kann. In den vergangenen 18 Jahren habe er in der Gemeinde viel bewegt, so Werner Donneberg. Dabei  seien sowohl Vorhaben seines Vorgängers wie die Vollendung der Reichenberghalle, als auch eine Vielzahl eigener Projekte erfolgreich und zum Nutzen der Bürger durchgeführt worden. Als letztes Großprojekt habe Gerd Lode die Vollendung des Ausbaus und der Neugestaltung der viel befahrenen Durchgangsstraße abschließen können. Bemerkenswert sei, mit wie viel Engagement und Beharrlichkeit gegen vielfältige Widerstände Lode die Aussöhnung mit den ehemaligen jüdischen Einwohnern, die im Dritten Reich in die USA geflohen waren, vorangetrieben hatte.

Landrat Horst Schnur überreichte Lode in Anerkennung seiner Leistungen für die Gemeinde mit den meisten Ortsteilen im Odenwaldkreis die Silberne Verdienstmedaille des Kreises.

Am Samstag übernahm der 44jährige Stefan Lopinsky das Amt des Bürgermeisters. Er hatte sich im August des Jahres in einer Stichwahl gegen seinen Konkurrenten Jürgen Martini durchgesetzt. Lopinsky war von der Fraktionsgemeinschaft aus CDU und RWG (Reichelsheimer Wählergemeinschaft) aufgestellt worden, während der parteilose Martini für die Sozialdemokraten in den Ring gestiegen war.

 

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Reichelsheim Werner Donneberg überreicht dem

scheidenden Bürgermeister Gerd Lode (r.) seine Entlassungsurkunde

Verabschiedung und Amtseinführung. Der Odenwälder Landrat Horst Schnur (r.) verabschiedet

nach 18 Jahren Amtszeit den Bürgermeister Gerd Lode (M.) und beglückwünscht Stefan Lopinsky zur Amtseinführung

Silberne Verdienstmedaille des Odenwaldkreises für den scheidenden Bürgermeister Gerd Lode (r.),

überreicht durch Landrat Horst Schnur (l.) und den Kreistagspräsidenten Rüdiger Holschuh (Mitte)

Fotos: © by –pdh-

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Datum: 04.12.2008

Erfolgreiche Absolventin der Kommunal-Akademie

Die stellvertretende Reichelsheimer SPD-Fraktionsvorsitzende Kirsten Krämer (38) hat als eine von bundesweit 100 Teilnehmern erfolgreich die sozialdemokratische Kommunal-Akademie mit Zertifikat absolviert.

„Wir sind stolz, dass Kirsten Krämer die hohen Kriterien erfüllt hat, um einen der begehrten Plätze der Kommunal-Akademie zu bekommen. Sie hat sich durch diese Ausbildung Kenntnisse in politische Steuerung und kommunales Fachwissen erworben, unterstützt durch Methoden- und Prozesstraining. Von ihrer neuen Qualifikation werden wir alle profitieren.“, gratulierte Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeister Gerd Lode (61).

Die Teilnehmer müssen im Vorfeld ihr politisches Leistungsvermögen und Engagement bewiesen haben. Sie sollen potenzielle Führungskraft und eines der besten jungen Talente der Kommune sein.

Themenschwerpunkte des anspruchsvollen Ausbildungsprogramms waren Handlungsfelder und Selbstverständnis in der Politik, Zukunftsplanung und strategische Entwicklung in der Politik, Soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Kirsten Krämer betont: „Das produktive Netzwerk, das sich zwischen den Teilnehmern gebildet hat, ist ebenso wichtig wie die fachliche und methodische Qualifizierung. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen haben den Lernerfolg noch verstärkt.“

Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann (62), der sich der Gratulation anschloss, sagte: „Bildung und Qualifizierung nehmen in der Kommunalpolitik an Bedeutung zu. Die Gestaltung des Gemeinwesens wird immer komplizierter. Heutige Kommunalpolitiker müssen in hohem Maße fachliche Zusammenhänge erkennen und themenübergreifend denken und entscheiden können. Auf der anderen Seite werden die beruflichen Anforderungen – gerade an die Jüngeren – immer höher. Damit wird die Zeit, die für ehrenamtliche Arbeit bleibt, immer knapper. Wir wünschen uns, dass Kirsten Krämer eine Multiplikatorin für andere junge Menschen wird, um zu zeigen, dass es lohnend ist, diese Zeit zu investieren und dass es Spaß macht, sich kommunalpolitisch zu engagieren.“

Die sozialdemokratische Kommunal-Akademie des SPD-Parteivorstands und der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V (Bundes-SGK) bereitet junge Menschen auf Führungsaufgaben in der Kommunalpolitik vor. Seit Anfang 2001 wurden bereits rund 800 junge kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger qualifiziert. Es gibt in jedem Jahr deutlich mehr Bewerber als Plätze. Das Schulungskonzept kombiniert innovativ Sachinhalte und politische Orientierung und ist in dieser Form bisher in der politischen Erwachsenenbildung einmalig. Die Trainerinnen und Trainern haben langjährige Erfahrungen in der Qualifizierung in Wirtschaft und Verbänden sowie in der Kommunalpolitik.

Auf dem Foto: Der Geschäftsführer der Bundes-SGK, Detlef Raphael und Kommunal-Akademie

Absolventin Kirsten Krämer bei der Übergabe des Zertifikat).

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Pressemitteilung 08.09.2008

Nach knapp 20 Jahren als Gemeindevertreter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Beigeordneter und zeitweise Mitglied des Beerfurther Ortsbeirates bat Klaus Schäfer die Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion um Verständnis dafür, dass er jetzt eine Auszeit in der Kommunalpolitik nehmen will. Schäfer stellt sein Mandat als Gemeindevertreter zur Verfügung. Seine Nachrückerin ist Christiane Weimar, die erstmals an der nächsten Sitzung des Gemeindeparlaments am 17. September teilnehmen wird.

Klaus Schäfer ist seit November 2007 Kreisvorsitzender der Lebenshilfe Odenwaldkreis e. V., die am kommenden Wochenende in Höchst das 50-jährige Bestehen der Lebenshilfe auf Bundesebene feiern kann. Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann und Bürgermeister Ger Lode dankten ihm in einer SPD-Versammlung vergangene Woche für seine aktive und fundierte ehrenamtliche Arbeit. Auch die SPD-Gemeindevertreter und SPD-Beigeordneten zollten ihrem Kollegen Klaus Schäfer Dank und Anerkennung.

In ihrer Sitzung bestätigten sie Kirsten Krämer gemeinsam mit Ulrich Lang als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Die SPD ist mit 14 Mandaten, darunter 5 Frauen, stärkste Fraktion in der Reichelsheimer Gemeindevertretung. Sie stellt ferner mit Werner Donneberg den stellvertretenden Bürgermeister und weitere drei Beigeordnete als Mitglieder des Gemeindevorstandes.

Im Rückblick auf die Reichelsheimer Bürgermeisterwahl bescheinigen die Sozialdemokraten allen drei Kandidaten einen fairen Wahlkampf. Jürgen Martini, der als parteiloser Bewerber von der SPD unterstützt worden ist, wollten 1.693 Bürgerinnen und Bürger, und somit fast 40% der Wähler als neuen Reichelsheimer Bürgermeister sehen. Er und die SPD haben somit ihr Wahlziel leider nicht erreicht. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass Jürgen Martini mehr Stimmen erhielt, als alle anderen nicht gewählten Bewerberinnen und Bewerber bei vorhergehenden Bürgermeisterwahlen ii Reichelsheim. Lode und Trautmann riefen dazu auf, die in Wahlkämpfen naturgemäß hochgehenden wieder zu glätten und zur Sachlichkeit zurückzukehren. Oswald Trautmann dankte Jürgen Martini für dein großes Engagement und seinen Einsatz in dem viele Monate dauernden Bürgermeisterwahlkampf.

Die SPD als stärkste Fraktion wird sich auch weiterhin mit aller Kraft für das Wohl und die Fortentwicklung von Reichelsheim und seinen Ortsteilen einsetzen. Auf dieser Basis lädt sie bereits jetzt den neuen  Bürgermeister nach seiner Amtseinführung im Dezember zur konstruktiven Zusammenarbeit ein.

Bürgermeister Gerd Lode wird nach 18 Amtsjahren Ende Dezember 2008 ausscheiden. Er ist aus gesundheitlichen Gründen über sein 62. Lebensjahr hinaus nicht mehr angetreten. Dafür bat er um Verständnis.

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Datum: 12.07.2008

30. SOMMERFEST

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Datum: 11.04.2008

Nominierung: Versammlungsleiter Wilfried Biedenkapp gratulierte als

Erster Jürgen Martini nach der Ergebnisbekanntgabe am 11.04.2008.

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Datum: 28.03.2008

Pressebericht der Jahreshauptversammlung der Reichelsheimer SPD mit Ehrungen

- Berichte, Ehrungen und Nominierung von Bürgermeisterkandidat Jürgen Martini am 11. April 2008

REICHELSHEIM. In der Jahreshauptversammlung des DPD-Ortsvereins Reichelsheim standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt.

Dr. Erika Ober vom SPD-Unterbezirk Odenwald und der Ortsvereinsvorsitzende Gerd Lode würdigten die Jubilare Gerda Steiger, Hans Getrost, Fridolin Hess, Klaus Delp, Dr. Helmut Trautmann (alle 40 Jahre), Werner Donneberg, Karl Keisner, Klaus Schäfer (alle 30 Jahre) sowie Lilian Hörr und Gerd Baschta (25 Jahre).

Über die kommunalpolitische Arbeit berichtete Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann und der Vorsitzende ging auf die wichtigsten Veranstaltungen des Ortsvereins im vergangenen Jahr ein. Hervorgehoben wurden die gut besuchten Informationsabende mit den Themen regenerative Energien, CO 2-Wasser und Abwasser, die überwiegend von Mitglied Dr. Dieter Nill und weiteren Referenten vorbereitet und moderiert worden waren. Hierzu hatten sich verschiedene Mitglieder intensiv mit den Themen befasst.

Besonders erwähnten Wilfried Biedenkapp und Gerd Lode die Veranstaltungen mit dem „Cabarett Paris“, mit dem Bundestagsabgeordneten und Solarsachverständigen Dr. Hermann Scheer und dem Parlamentarischen Geschäftsführer der hessischen Landtagsfraktion, Reinhard Kahl sowie mit Dr. Michael Reuter und Dr. Erika Ober.

Martina Köllner, Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, bekam Gelegenheit zu einem Kurzreferat in der Reichelsheimer SPD-Jahreshauptversammlung.

Für den erkrankten Rechner Hans Held gab Henner Dietl den Kassenbericht. Nach Entlastung des Vorstandes wurden zu neuen Kassenprüfern Anette Eck, Siegfried Schäfer und Henner Dietl gewählt. Ebenso neu bestätigt wurden die Delegierten für die Versammlungen des SPD-Unterbezirks Odenwaldkreis. Es fanden in diesem Jahr keine Vorstandswahlen statt.

Folgende Veranstaltungen und Versammlungen wurden beraten und festgelegt:

11. April 2008, 19:00 Uhr, Reichenberghalle: offizielle Nominierung von Jürgen Martini als Bürgermeisterkandidat; Fahrradtour für Kinder als SPD-Beitrag zu den Ferienspielen; 12.07.2008 Sommerfest auf dem Platanenhain an der Reichenberghalle; 24.08.2008 Teilnahme am Festzug des 60. Reichelsheimer Michelsmarktes.

Die Vorbereitungen der Bürgermeisterwahl am 10.08.2008 standen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Gerd Lode gab bekannt, dass er nach 36 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Kreistag und im Kreisausschuss sein Mandat niedergelegt hat. Sein Nachrücker ist Patrick Eckert aus Fränkisch-Crumbach. Reichelsheim wird im Kreistag von Ulrich Lang und im Kreisausschuss von Christian Wesp vertreten.

Bild von der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins:

Ehrungen von langjährigen Parteimitgliedern

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Datum: 25.01.2008

Im Ort der doppelten Vorwahlzeit
Parteien: SPD-Empfang im Zeichen von Landtagswahl und Bürgermeister-Berufung

REICHELSHEIM. Ganz im Zeichen der beiden Wahlen, zu denen die Reichelsheimer in diesem Jahr aufgerufen sind, stand der Neujahrsempfang der örtlichen SPD am Mittwochabend in der Reichenberghalle. Daher war nicht nur Reinhard Kahl als designierter Finanzminister einer eventuellen Ministerpräsidentin Andrea Ypsilanti anwesend, sondern auch Jürgen Martini, den die Sozialdemokraten im August zum Bürgermeister gewählt sehen wollen.

Die rund hundert Besucher konnten ihre Vorliebe für die beiden SPD-Hoffnungsträger dabei auf ungewöhnliche Weise kundtun: indem sie herzhaft in Laugengebäck in Form von „M“ und „Y“ bissen, das reichlich angeboten wurde. Freilich hat in Reichelsheim noch das L das Sagen: Bürgermeister Gerd Lode nutzte die Gelegenheit, auf verschiedene erbrachte und noch zu erbringende Leistungen in der Gemeinde hinzuweisen. Dabei hätten die Gemeindevertretung, der Gemeindevorstand und die Verwaltung gut gewirtschaftet, sagte der Rathauschef. Der neue Haushalt sei ausgeglichen: Schulden konnten abgebaut und Rücklagen neu gebildet werden.

Das war das richtige Stichwort für Ehrengast Kahl, der denn auch gleich von ihm ausgemachte Unterschiede zwischen der gut funktionierenden Gemeinde Reichelsheim und der seiner Meinung nach maroden Regierung Koch heraus arbeitete. Hier griff er vor allem Finanzminister Karlheinz Weimar an, der dafür gesorgt habe, dass Hessen mittlerweile „arm an Vermögen, aber reich an Schulden“ sei.

Grundbesitz sei verscherbelt worden, darunter wichtige Ministerien, Finanzämter und Polizeipräsidien, die nun teuer zurück gemietet werden müssten. Dieses unter dem Namen „Leo“ bekannte Programm müsse dringend gestoppt werden. Schulden habe das Land mittlerweile in Höhe von „weit mehr als 32 Milliarden Euro“.

Weil hierfür mehr als eine Milliarde Zinsen pro Jahr gezahlt werden müssten, fehle das Geld, um wichtige Zukunftsaufgaben des Landes anzugehen. Hier nannte Kahl vor allem die Bildungspolitik. Die SPD hingegen wolle in die Zukunft investieren und Schulsysteme fördern, in denen die Kinder möglichst lange gemeinsam lernen können und keiner zurückgelassen wird. Das lohne sich, denn gut ausgebildete junge Menschen seien weniger gefährdet, in Richtung Kriminalität abzurutschen. Daher sollten im Lauf der nächsten Jahre rund 2000 Lehrer neu eingestellt werden.

Der Finanzfachmann zählte in seinem Vortrag weitere SPD-Vorhaben auf. Zum Beispiel die Verfolgung des Themas Mindestlohn. Wer voll arbeite, und das acht Stunden am Tag, müsse von seinem Lohn sich selbst und seine Familie ernähren können. Als Betrag nannte er 7,50 Euro pro Stunde, was zu einem Monatslohn von 1200 Euro führe. „Weniger ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte“, meinte er. Eine SPD geführte Regierung wolle zudem den Ausstieg aus der Atomenergiewirtschaft vorantreiben, da es sich hier um die gefährlichste aller denkbaren Energiequellen handele und der Rohstoff Uran zudem nur in „endlichen Mengen“ verfügbar sei. Stattdessen wolle man regenerative Energien fördern und dabei zugleich Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Der Neujahrsempfang erhielt durch Mitglieder der in Beerfurth wohnenden Familie Browne eine ansprechende Umrahmung. Mutter Estelle sowie die drei Kinder Theodor (16), Lucinda (12) und Adriana (10) trugen klassische Musikstücke auf Klavier und Violine vor, und die Kinder überzeugten darüber hinaus mit a-capella vorgetragenen Songs, unter anderem aus dem Musical „Der König der Löwen“.

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25.1.2008 Quelle: Echo online

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Datum: 04.01.2008

Mitgliederbrief Januar 2008

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  2007

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Winterwanderung am 29. Dezember 2007:

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Datum: 02.01.2008

Winterwanderung 2007

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Datum: 01.12.2007

Klausurtagung der SPD-Fraktion im Gemeindeparlament

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Datum: 14.11.2007

FAHRT NACH WIESBADEN AM 14. NOVEMBER 2007

Am Mittwoch, dem 14. November 2007, veranstaltete die Reichelsheimer SPD eine Fahrt nach Wiesbaden, an der sich sehr viele interessierte Bürgerinnen undBürger beteiligten.Von 10:00 - 12:00 Uhr stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, die von derStadtführung als "Wiesbaden klassisch" bezeichnet wird. Mit dem eigenen Bus lernten die Teilnehmer in Begleitung einer sehr sachkundigen und kompetentenGästeführerin die schönsten Plätze und historischen Gebäude Wiesbadens kennen. Durch das Stadtzentrum über den Neroberg bis hin zum Biebricher Schloss am Rhein gewinnt man einen Eindruck von der Vielseitigkeit der hessischenLandeshauptstadt. Auch die russische Kirche und das Wiesbadener Kurhaus wurden besichtigt.Auf Einladung von Dr. Michael Reuter wurde anschließend ein Mittagessen eingenommen.Von 13:00 - 14:00 Uhr hatte der Odenwälder Landtagsabgeordnete Dr. MichaelReuter die Gruppe zu einer Fernseh-Live-Schaltung in den SPD-Fraktionsaal unddanach zu einem Gespräch über aktuelle Themen eingeladen.

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Datum: 14.11.2007

Hermann Scheer sprach auf Einladung der SPD in Reichelsheim

Der Träger des alternativen Nobelpreises, Dr. Hermann Scheer, kam am Mittwoch (14.11.07) nach

Reichelsheim und sprach in einer öffentlichen Veranstaltung der SPD-Ortsvereine Reichelsheim, Brensbach

und Fränkisch-Crumbach und des UB-Odenwald in der Reichenberghalle.

Der bekannte Wissenschaftler hat zur Energiepolitik in Hessen und zu weiteren Themen gesprochen. Hermann Scheer ist Mitglied im „Zukunftsteam“ der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti bei der Landtagswahl im Januar 2008 in Hessen. „Mit Hermann Scheer haben wir die weltweit anerkannteste und profilierteste

Persönlichkeit auf dem zentralen Zukunftsfeld der erneuerbaren Energie gewonnen. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, die Menschen für neue Ziele zu motivieren.

Er ist sowohl als Wissenschaftler als auch als politischer Praktiker ausgewiesen“,

sagte Andrea Ypsilanti bei seiner Vorstellung im Juni 2007.

(Homepage) von Dr. Hermann Scheer, MdB

                                                                                       Fotos: Helmut Block

Presseartikel "Neue Energie für Hessen" mit Dr. Hermann Scheer in der Reichenberghalle am 14.11.2007

Energiepolitik als Außenpolitik
Vortrag: Hermann Scheer, Mitglied im Schattenkabinett der hessischen SPD- Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, redet in Reichelsheim Klartext über seine Vorstellungen

REICHELSHEIM. Wenn Hermann Scheer über sein Spezialthema „regenerative Energieformen“ spricht, ist der 63 Jahre alte SPD-Bundestagsabgeordnete in seinem Element. Dem ambitionierten Politiker geht es dabei um mehr als die Vorzüge der Wind-, Sonnen- und Wasserkraft, der Erdwärme, Gezeitenenergie und Biomasse. Er gibt sich nicht damit zufrieden, dass diese inzwischen ihren festen Platz unter den gängigen Energiequellen haben. Für Scheer ist der schnellstmögliche Ausstieg aus der Abhängigkeit von fossilen und atomaren Energiequellen eine Frage der Überlebensfähigkeit der Menschheit: „Ohne Energie ist alles nichts.“ Der international ausgezeichnete Rechts-, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler ist Mitglied im Schattenkabinett der sozialdemokratischen Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti für die hessische Landtagswahl im Januar.

Fast zwei Stunden lang zog der designierte Wirtschafts- und Umweltminister am Mittwoch in der gut gefüllten Reichenberghalle seine Zuhörer in den Bann und erntete stürmischen Applaus. In klaren Worten erläuterte der Mann aus dem württembergischen Waiblingen, den der SPD-Unterbezirk und die Gersprenztaler Ortsvereine eingeladen hatten, seine Vorstellung für Hessen: Eine Energiewende mit dem Ziel, den von den beiden Atommeilern in Biblis erzeugten Strom ab deren Stilllegung 2013 durch regenerative Energieformen zu ersetzen. Diese erzeugen immerhin etwas mehr als die Hälfte des Gesamtbedarfs im Bundesland. Scheer: „Ich habe allen Grund zum Optimismus, denn viele meiner Voraussagen sind eingetroffen.“ Dass der politische Gegner ihn deswegen als Utopisten abstemple, kümmere ihn nicht.

Im Gegenteil: Seine Ziele sind langfristig ausgerichtet, und als Beweis für die Möglichkeiten warf er zunächst einen Blick zurück: Das 1999 angelaufene 100 000-Dächer-Programm habe bereits nach vier Jahren sein Ziel erreicht, das Erneuerbare-Energie-Gesetz Deutschland weltweit zum Vorreiter auf dem Gebiet gemacht und einen neuen Wirtschaftszweig mit enormen Wachstumschancen geschaffen . Beide Pläne tragen seine Handschrift.

Scheer drückt aufs Tempo. Umweltverschmutzung, Klimaveränderung und absehbare Erschöpfung fossiler Rohstoffe ließen kein Nebeneinanderher zu im Sinne von Laufzeitverlängerungen für Atommeiler oder des Baus neuer Großkraftwerke wie in Großkrotzenburg. Die Steinkohle werde aus China importiert, das längst schon wegen der Verknappung in Australien einkaufe. Resultat: Neue Abhängigkeiten und klimaschädliche Transportwege. Die Uran- und Erdgasvorkommen seien zur Mitte des Jahrhunderts erschöpft, Kriege um Erdölreserven seit den Neunziger-Jahren auf der Tagesordnung. Für Scheer ist Energiepolitik deswegen auch Außen- und Friedenspolitik: „Fast alle Länder mit größeren Rohstoffvorkommen sind geprägt vom islamistischen Radikalismus.“ Dagegen liefere die Sonne in acht Minuten so viel Energie wie in einem Jahr aus atomaren und fossilen Quellen geschöpft werde: „Wir müssen sie nur ernten.“

Scheer strebt eine Kehrtwende in Strukturen, Versorgungswegen und Eigentumsverhältnissen an: Dezentralisierung und Verlegung auf die regionale Ebene. „Energiesicherheit geht einher mit regionaler Wertschöpfung“, lautet seine Gleichung. Am Beispiel des Odenwaldkreises rechnete er vor, dass die Bürger jährlich 225 Millionen Euro für ihren Gesamtenergiebedarf ausgeben. Bei einem SPD-Wahlsieg werde jede Kommune die Aufgabe erhalten, selbst Energie zu erzeugen und dafür die Planungshoheit erhalten: „Flächennutzungspläne werden auch Energienutzungspläne.“ Ausdrücklich lobte er das Odenwälder Engagement in Sachen Biomasse.

Zum umstrittenen Ausbau der Windenergie kündigte er an: „Die Gemeinden werden ein Jahr Zeit bekommen, Flächen dafür auszuweisen, damit es zu keiner Ballung gegen den Willen der Bevölkerung kommt.“ Regionalversammlung und Regierungspräsidium sollen nicht länger zuständig sein. Am liebsten wären Scheer Windräder, die sich ins Landschaftsbild einpassen und in den Händen von Stadtwerken sind.

mg
Quelle: Echo Online 16.11.2007


Datum: 15. November 2007

Hermann Scheer spricht im Odenwald

Erneuerbare Energien sind kein Nebenthema, sagt der alternative Nobelpreisträger

Reichelsheim (pdh)   "Ohne Energie geht bekanntlich nichts", sagt der alternative Nobelpreisträger und Präsident der europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar), Dr. Hermann Scheer. Er spricht vor einer gut gefüllten Reichenberghalle und ist in den Odenwald gekommen, um seinem Parteifreund, dem Landtagsabgeorsdneten Dr. Michael Reuter im Landtagswahlkampf zur Seite zu stehen. In einem fast zweistündigen Vortrag führte er die Zuhörer in seine Sichtweise der in der Zukunft verwendeten Energie ein.

Mit Händen und Füßen wehre sich die herkömmliche Energiewirtschaft gegen den Durchbruch der erneuerbaren Energie, führt Scheer aus, der auch scharfe Attacken gegen die Energiepolitik der Hessen Landesregierung fährt. Nichts von den Aussagen des Ministerpräsidenten Koch zum Thema Energie habe während der Landtagsdebatte gestimmt, sagte Scheer, der die Rede in Berlin verfolgt hatte.

Für die traditionelle Energiewirtschaft sei die Zeit nie erreicht, zu dem alle ihre Investitionen, von den Bohrlizenzen und Tankschiffen, den übrigen Transporttechniken, Raffinerien, den Kraftwerken, Verteilungssystemen und Stromnetzen auf allen Spannungsebenen zum selben Zeitpunkt abgeschrieben seien, weil es sich um ständige Folgeinvestitionen handele, führte Scheer aus..

Schon aus diesen Gründen sei für die Konzerne niemals der Punkt erreicht, an dem sie auf andere Energiearten umschalten könnten, ohne einen Teil ihrer Investitionen zu gefährden. Das sei der Grund, warum die Energiewirtschaft so lange wie möglich am alten System hänge und solange die Umwelt belaste und gefährde. In einem weit gespannten Bogen beschrieb Scheer seine Alternativen bei der Energiegewinnung, die Andrea Ypsilanti zu Beginn des Jahres bewegt hatten, Scheer in ihr Zukunftsteam zu berufen und ihn zum designierten Wirtschafts- und Umweltminister zu berufen, sofern sie die Landtagswahl mit der SPD gewinnt.

Fotos: 1) Dr. Hermann Scheer sprach engagiert zwei Stunden lang zu den Zuhörern in Reichelsheim

2) Diskussion am Rande der Veranstaltung, Landrat Horst Schnur, Dr. Michael Reuter und Dr. Hermann Scheer

3) wie 1)

4) v.l.n.r. Dr. Michael Reuter, Dr. Hermann Scheer und Bürgermeister Gerd Lode aus Reichelsheim

Bilder:  ©  by -pdh-

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HERZLICHE EINLADUNG

Hermann Scheer spricht auf Einladung der SPD in Reichelsheim

Der Träger des alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, kommt am Mittwoch (14.11.07) nach Reichelsheim und spricht um 19.00 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung der SPD-Ortsvereine Reichelsheim, Brensbach und Fränkisch-Crumbach in der Reichenberghalle.

Der bekannte Wissenschaftler wird zur Energiepolitik in Hessen und zu weiteren Themen sprechen. Hermann Scheer ist Mitglied im „Zukunftsteam“ der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti bei der Landtagswahl im Januar 2008 in Hessen.

„Mit Hermann Scheer haben wir die weltweit anerkannteste und profilierteste Persönlichkeit auf dem zentralen Zukunftsfeld der erneuerbaren Energie gewonnen. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, die Menschen für neue Ziele zu motivieren. Er ist sowohl als Wissenschaftler als auch als politischer Praktiker ausgewiesen“ , sagte Andrea Ypsilanti bei seiner Vorstellung im Juni 2007.

Die SPD lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu dieser sehr interessanten Veranstaltung in der Reichenberghalle herzlich ein.

(Homepage) von Dr. Hermann Scheer, MdB

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HERZLICHE EINLADUNG ZUR FAHRT  NACH WIESBADEN

AM 14. NOVEMBER 2007

Am Mittwoch, dem 14. November 2007, veranstaltet die Reichelsheimer SPD eine Fahrt nach Wiesbaden, an der sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Treffpunkt ist um 08:15 Uhr auf dem Parkplatz an der Reichenberg-Schule und die Abfahrt ist dort um 08:30 Uhr.

Von 10:00 - 12:00 Uhr steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, die von der Stadtführung als "Wiesbaden klassisch" bezeichnet wird. Mit dem eigenen Bus lernen die Teilnehmer in Begleitung eines Gästeführers die schönsten Plätze und historischen Gebäude Wiesbadens kennen. Durch das Stadtzentrum über den Neroberg bis hin zum Biebricher Schloss am Rhein gewinnt man einen Eindruck von der Vielseitigkeit der hessischen Landeshauptstadt. Auch die russische Kirche und das Wiesbadener Kurhaus werden besichtigt.

Von 13:00 - 14:00 Uhr hat der Odenwälder Landtagsabgeordnete Dr. Michael Reuter die Gruppe zu einer Fernseh-Live-Schaltung und danach zu einem Gespräch eingeladen. Nach dem Landtagsbesuch ist die Heimfahrt vorgesehen. Mit der Rückkehr ist um 17:00 Uhr zu rechnen.

Interessenten können sich unter der Tel.-Nr.: 06164-2669 verbindlich zur Teilnahme anmelden.

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Jahreshauptversammlung der Reichelsheimer SPD

Mit über 60 Mitgliedern war die Jahreshauptversammlung der Reichelsheimer SPD hervorragend besucht. Im Mittelpunkt stand die Nomierung des SPD-Kandidaten Jürgen Martini für die Bürgermeisterwahl in 1½ Jahren. Ende 2008 läuft die Amtzeit von Bürgermeister Gerd Lode ab, der aus gesundheitlichen Gründen für eine weitere Wahlzeit dann nicht mehr zur Verfügung steht.

Aus den Berichten des Vorsitzenden Gerd Lode, des Fraktionsvorsitzenden Oswald Trautmann und von Wilfried Biedenkapp als Mitglied des Kreisvorstands ging hervor, dass die Reichelsheimer SPD seit der Kommunalwahl 2006 wieder stärkste Fraktion ist, die auch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung (Ernst Ide) und den Ersten Beigeordneten (Werner Donneberg) stellt. Im Kreisausschuss des Odenwaldkreises ist Christian Wesp und im Kreistag sind Ulrich Lang und Gerd Lode vertreten.

Die Versammlung gedachte der verstorbenen Mitglieder und Mandatsträger Dietmar Bernard, Norbert Knieling und Wilhelm Kirchbaum.

In einer besonderen Veranstaltung werden wieder Mitglieder für ihre 25-jährige, 30- und 40-jährige Zugehörigkeit zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geehrt.

Das Cabaret Paris gastiert auf Einladung der SPD am 9. März in einer öffentlichen Veranstaltung in der Reichenberghalle. Dort ist auch am 12. März eine gemeinsame Versammlung der Mitglieder von Brensbach, Fränkisch-Crumbach und Reichelsheim.

Ihr Sommerfest plant die SPD am 17. Juni, einen Besuch des Hessischen Landtags auf Einladung des Abgeordneten Dr. Michael Reuter Anfang September und einen Ausflug ins Elsaß im Oktober.

Der Ausbau des Hauses der Vereine, die Sanierung des Schwimmbad-, Umkleide- und Sanitärgebäudes, der Ausbau der Ortsdurchfahrt, der geplante Friedpark und regenerative Energien in der Gemeinde sind Themen, mit denen sich die SPD befaßt, so Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann.

Der geschäftsführende Vorstand mit Gerd Lode (Vorsitzender), Wilfried Biedenkapp (Stellv. Vorsitzender), Hans Held (Rechner), Ulrich Lang (Schriftführer) und Helmut Block (Öffentlichkeitsarbeit und Internet) wurde einstimmig wiedergewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Annelie Dingeldein, Thea Boos, Valeria Dolfus, Markus Hörr, Oswald Trautmann, Hans Getrost, Peter Vogel und Gerhard Hartmann. Als Kassenprüfer wurden Kirsten Krämer und Henner Dietl gewählt. Außer den Vorstandsmitgliedern sind auch Annette Eck, Klaus Schäfer und Henner Dietl Delegierte für die Versammlung des SPD-Unterbezirks Odenwaldkreis.

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Nominierung von Amtsrat Jürgen Martini als SPD-Kandidat für

das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald)

In ihrer sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum schönsten Wiesengrunde“ im Ortsteil Klein-Gumpen kürten die Reichelsheimer Sozialdemokraten ihren Bürgermeisterkandidaten für die 2008 anstehende Wahl. Es ist dies der 45 Jahre alte parteilose, im Reichelsheimer Ortsteil Beerfurth aufgewachsene Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, Diplom-Finanzwirt Jürgen Martini.

Bekanntermaßen tritt der amtierende Bürgermeister Gerd Lode nach dann 18 Jahren Amtszeit 2008 nicht mehr an. Der Fraktionsvorsitzende und Sprecher der Kandidaten-Findungskommission, Oswald Trautmann, schilderte die Überlegungen und Gespräche, die letztendlich zu dem Ergebnis führten, der Versammlung den Kandidaten Jürgen Martini vorzuschlagen. Danach war das erklärte Ziel, jemanden zu benennen, der menschlich und fachlich dazu in der Lage ist, das Bürgermeisteramt auszuüben, und der über genügend Akzeptanz in der Bevölkerung verfügt. Die Mitgliedschaft in der SPD stand dabei nicht im Vordergrund. Entscheidend war, dass der Kandidat für die SPD antritt.

Nach diesen Ausführungen stellte sich Jürgen Martini in eindrucksvoller Art der Versammlung vor. In der anschließenden Diskussionsrunde gab es viele positive Stellungnahmen zum vorgeschlagenen Bewerber, insbesondere von SPD-Mandatsträgern, die in der Vergangenheit und Gegenwart mit Jürgen Martini in dessen vielfältiger Verwaltungstätigkeit zusammen arbeiteten. Sodann wurde Jürgen Martini mit überwältigender Mehrheit von der Versammlung als Bürgermeister-Kandidat der SPD Reichelsheim bestimmt.

Nach Abitur und Ableistung des Grundwehrdienstes absolvierte Martini eine 3-jährige Ausbildung zum Steuerinspektor beim Finanzamt in Darmstadt. Im Juni 1986 legte er die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst in der hessischen Steuerverwaltung ab. Bereits 3 Monate später wechselte Jürgen Martini zur Gemeindeverwaltung Reichelsheim, um dort die freigewordene Stelle in der Haupt- und Finanzverwaltung zu übernehmen. Von 1988 bis 2000 war er zudem Vorsitzender des Personalrates. Zu seinen gegenwärtigen Hauptaufgaben im Rathaus gehören das Haushaltswesen, Grund-stücksangelegenheiten, Dorferneuerungsmaßnahmen, die Gewerbesteuerveranlagungen, der gesamte Schriftverkehr mit den elf Ortsbeiräten sowie das Versicherungswesen. Außerdem obliegen ihm die Vorbereitung und Durchführung sämtlicher Wahlen, Ehrungsangelegenheiten und die Belange der kommunalen Seniorengruppe. Seit über 2 Jahren ist er bei der Gemeinde mitverantwortlich für den Umstieg von der kameralen zur doppischen (kaufmännischen) Haushaltsführung im Rahmen der Reform des kommunalen Haushaltrechtes.

Zu seinen Aufgaben gehört ferner die Beratungsfunktion, dem Bürgermeister und den Gremien richtungweisende Empfehlungen zu geben und so den Prozess zahlreicher Entscheidungsfindungen zu unterstützen.

Der ehemalige Handball- und Tischtennisspieler des TSV 05 Beerfurth ist schon lange mit dem örtlichen Vereinsleben verbunden. Nach seiner aktiven Spielzeit trat er 1980 als Sänger dem MGV Beerfurth bei und übernahm kurze Zeit später das Amt des Vereinsrechners, das er mittlerweile seit 22 Jahren ausübt. Zudem gehörte Jürgen Martini von 1985 bis 1990 dem Kirchenvorstand der Ev. Johannesgemeinde Beerfurth an.

Aufgrund seiner musikalischen Kenntnisse wurde ihm 1988 zunächst das Amt des Vizechorleiters im Beerfurther Männerchor übertragen. Knapp zwei Jahre später übernahm der engagierte Musiker im Alter von 28 Jahren die Chorleitung des Vereins. Parallel hierzu besuchte er die Chorleiterschule des Hess. Sängerbundes in Frankfurt und legte dort im Juni 1991 die Chorleiterprüfung erfolgreich ab. 1992 übernahm er seinen zweiten Männerchor, den MGV Liederkranz Winterkasten. Beide Vereine haben sich unter seinem Dirigat zu gern gehörten und leistungsstarken Männerchören entwickelt.

Seit 1986 ist Jürgen Martini Schriftführer der Ehrenkommision der Gemeinde sowie stellvertretender Schriftführer der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstandes, des Haupt- und Finanzausschusses und des Sport- und Kulturausschusses.

Im November 1995 wurde er zum stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher des Ortsgerichts Reichelsheim I ernannt.

Für viele Bürger, Vereinsvertreter und Ortsvorsteher ist der Verwaltungsfachmann Anlaufstelle und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.

Er kennt das Arbeitsumfeld und das Tätigkeitsgebiet des Bürgermeisters der Gemeinde Reichelsheim sehr genau und ist auch in viele Entscheidungsprozesse eingebunden, die in den Verantwortungsbereich des Bürgermeisters fallen 

Mit seiner Kandidatur bekennt sich Martini dazu, Verantwortung für die Entwicklung der Gemeinde Reichelsheim zu übernehmen. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung in Führungsaufgaben, des Weiteren über gute Verwaltungskenntnisse, Orts- und Vereinskenntnisse, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Durchsetzungsvermögen und fachliche Kompetenz. Ihm kam und kommt es bei seinen seitherigen und zukünftigen Tätigkeiten darauf an, absolut glaubwürdig zu sein.

Die Reichelsheimer Sozialdemokraten sind überzeugt, mit Jürgen Martini den richtigen Kandidaten gefunden zu haben, dem es gelingen wird, seine eigenen Vorstellungen von dem Bürgermeisteramt mit den von Gerd Lode gesetzten Vorgaben zu einer hervorragenden Amtsausübung zu verbinden.

Die SPD erinnert die Kandidaten und Parteien aber auch daran, dass die Wahl erst im Frühsommer 2008 stattfindet, und dass niemandem daran gelegen sein kann, bereits jetzt in einen 18-monatigen Wahlkampf einzutreten.

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  2006

Pressemitteilung vom 16.11.2006

"REICHELSHEIM.  Zum Abendschoppen am Freitag (24.) um 20 Uhr in der Reichenberghalle lädt die Reichelsheimer SPD ein. Gäste sind die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht und die Kreisbeigeordnete Dr. Erika Ober. Sie stehen wie Bürgermeister Gerd Lode, der 1. Beigeordnete Werner Donneberg, Unterbezirksvorstandsmitglied Wilfried Biedenkapp und weitere Mandatsträger der SPD an diesem Abend für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Ortsverein bewirtet seine Gäste mit Brezeln und Getränken.

Für den Abend wurde eine neue Form statt der Referentenveranstaltungen gewählt. Die Referenten werden im Laufe des Abends von Tisch zu Tisch wechseln, um möglichst vielen Teilnehmern Gelegenheit zu geben, ihre Fragen zu stellen. Dabei gibt es lockere Gesprächsrunden. Gesprächsthemen können Fragen zur Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindepolitik sein. Es wird über all das gesprochen, was die Teilnehmer interessiert."

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Herzlich willkommen bei den Odenwälder Sozialdemokraten!

Andrea Ypsilanti oder Jürgen Walter? Showdown im Odenwald!

30. November 2006, um 19 Uhr, in der Reichenberghalle Reichelsheim

Gibt es in Hessen nach der nächsten Wahl einen SPD- Ministerpräsidenten oder eine SPD-Ministerpräsidentin? Bevor sich die Delegierten des Landesparteitages knapp 40 Stunden später in dieser Frage entscheiden, haben die SPD-Mitglieder des Odenwaldkreises die Chance als letzter Unterbezirk ein Meinungsbild hierzu abzugeben.
Andrea Ypsilanti und Jürgen Walther werden im Verlaufe ihrer hessenweiten Vorstellungsrunden am 30. November um 19 Uhr in die Reichenberghalle nach Reichelsheim kommen. Hierzu sind alle Parteimitglieder des SPD-Unterbezirks Odenwaldkreis eingeladen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Unterbezirksvorsitzenden, Dr. Michael Reuter werden die Kandidatin und der Kandidat in je 20 Minuten sich und ihre Ziele vorstellen. Währenddessen können Fragen zu diesen Vorstellungen schriftlich abgegeben werden. Die Versammlungsleitung wird diese thematisch ordnen, damit möglichst viele Informationswünsche befriedigt werden können und diese dann vortragen.
Nachfragen sind natürlich auch mündlich möglich.
Die Veranstaltung wird um 21.30 Uhr zu Ende sein. Dann können alle anwesenden Parteimitglieder ihr Votum abgeben. Das Ergebnis wird sofort nach Auszählung der abgegebenen Voten verkündet und den Delegierten für den Parteitag als Entscheidungshilfe mit auf den Weg gegeben.
Der Unterbezirk wünscht sich eine rege Beteiligung der Mitglieder! Der Ortsverein, aus dem prozentual die meisten Mitglieder an der Veranstaltung teilnehmen, wird von Dr. Reuter zu einer Reise in den Wiesbadener Landtag eingeladen! Darüber hinaus wird das Los unter allen anwesenden Parteimitgliedern noch eine Person auswählen, die an einer Sitzung des Hessischen Landtages teilnehmen darf.
Gäste als Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen!

mls, 17.10.2006

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  2005


"REICHELSHEIM. Der SPD-Ortsverein hielt Rückblick und Ausblick auf
eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten. Wilfried Biedenkapp, stellvertretender Vorsitzender, gab einen Bericht zur Jahreshauptversammlung und zum Helferfest an der Grillhütte im Mai sowie zum Konzert mit den "Wolpertingern" im Kultursaal des Jugendzentrums. Gäste der Jahreshauptversammlung waren die Bundestagsabgeordnete Dr. Erika Ober und der Landtagsabgeordnete Dr.
Michael Reuter, die aktuelle Berichte aus dem deutschen Bundestag und dem hessischen Landtag gaben. In der Versammlung ehrten sie Thea Boos, Oswald Trautmann und Roland Jungermann für ihre 25jährige Mitgliedschaft in der SPD, Doris Biedenkapp für 30 Jahre sowie Erna Lode und Gerd Lode für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Das Konzert im Juni war sehr gelungen und fand bei den Besuchern große Resonanz, sagte Biedenkapp.
Er wies auf weitere Veranstaltungen hin, die zur Zeit vorbereitet werden.
Fraktionsvorsitzender Oswald Trautmann erläuterte den Antrag der SPD zur geplanten Sanierung des Sanitärgebäudes des Reichelsheimer Schwimmbads. Die SPD möchte, dass mit einem im Januar 2006 fälligen Investitionsanspardarlehen das Umkleide- und Sanitärgebäude modernisiert und eine Photovoltaikanlage installiert wird.
Die SPD will ferner geprüft haben, ob weitere Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden möglich und sinnvoll sind. Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten auch für private Investoren von Photovoltaikanlagen sollen Themen einer Informationsveranstaltung sein, welche die SPD-Fraktion im Herbst dieses Jahres anregt.
Aus Anlass des Jubiläums der Partnerschaft mit Dol de Bretagne hat die SPD-Fraktion ein Entfernungs- und Hinweisschild gespendet, das gegenüber der Reichenberghalle aufgestellt worden ist.
An den Reichelsheimer Ferienspielen beteiligte sich die SPD wieder mit einer Fahrradtour für Kinder, bei der Teilnehmer und Fahrräder mit einem Bus bzw. LKW zum Otzberg transportiert wurden. Nach einem Besuch des Museums auf der Burg wurde die Tour über Feld- und Waldwege angetreten. Unterwegs gab es eine Grillrast.
Die SPD wird auch in diesem Jahr mit einer Fußgruppe am Festzug des diesjährigen Michelsmarktes mitmachen.
Das Sommerfest des SPD-Ortsvereins ist für Sonntag, 4. September, auf dem Platanenhain vor der Reichenberghalle geplant.“


Deutschland bewegt sich - Reformpakete beschlossen

 

Gerhard Schröder und die SPD-geführte Bundesregierung haben sich durchgesetzt: Zum 1. Januar 2004 sinken die Steuern. Außerdem treten weitreichende Strukturreformen am Arbeitsmarkt in Kraft.

Am Freitag haben sowohl Bundestag als auch Bundesrat in Berlin die Reformpakete der rot-grünen Bundesregierung gebilligt. Damit sind nun zentrale Punkte der Agenda 2010 beschlossen. Der SPD-Vorsitzende, Bundeskanzler Gerhard Schröder betonte, dass damit allerdings der Reformprozess noch nicht abgeschlossen sei: „Die Reformen geben Raum und machen Ressourcen frei für die zentralen Zukunftsaufgaben, die in der nächsten Reformstufe angepackt werden müssen: Bildung und Forschung“, erklärte Schröder. Deutschland müsse auch hier in den nächsten Jahren wieder an die Spitze Europas und an Weltspitze kommen.

Müntefering: Sozialstaat erhalten – Wohlstand sichern
Ähnlich hatte sich im Vorfeld der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Müntefering geäußert. Er sagte, man werde in den kommenden Jahren weiter darüber beraten, wie der Wohlstand in Deutschland gesichert werden könne durch mehr Investitionen in Bildung, Forschung, Technologie und technologische Innovation. „Wir werden nicht reich durch niedrige Löhne“, wandte sich Münte- fering an die Unionsfraktionen.
„Die Agenda 2010 beginnt“, bekräftigte er. Damit bekomme die politische Erneuerung des Landes „Richtung und Tempo“: Dabei bleibe die Substanz des Sozialstaates erhalten, während der Wohlstand dauerhaft gesichert werde.

Schröder: „Gerede“ von der „deutschen Krankheit“ vorbei
Schröder, dankte in der Debatte im Bundestag der Opposition dafür, sich einem Kompromiss nicht verweigert zu haben. Mit den Beschlüssen zur Agenda 2010 gebe es nun ein „Signal, dass Deutschland sicht bewegt“. Schröder prognostizierte, dass dies auch im Ausland anerkannt werde, wo es mit dem „Gerede“ von der „deutschen Krankheit“ vorbei sein werde.

Die zentralen Punkte in der Übersicht:

Steuersenkung
Für 2004 wurde eine milliardenschwere Steuerentlastung beschlossen. Insgesamt werden die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft durch die zum 1. Januar 2004 in Kraft tretende Steuerreform um 15 Mrd. Euro entlastet. Davon entfallen 6,1 Mrd. Euro auf die bereits beschlossen zweite Stufe sowie 8,9 Mrd. Euro auf das Vorziehen der veränderten dritten Stufe.

Die Gesamtentlastungen werden zu 30% über Schulden finanziert, dazu kommen Privatisierungserlöse von 5,3 Mrd. Euro aus dem Verkauf von Bundeserlös. Diese Einnahmen werden sich Bund und Länder teilen.

Ferner werden Subventionen abgebaut: So wird zum einen die Pendlerpauschale auf einheitlich 30 Cent je Kilometer Entfernung vom Arbeitsplatz gekürzt, zum anderen reduziert sich die Eigenheimzulage um 30%. Ferner sinkt der Arbeitnehmer- freibetrag von 1.044 auf 920 Euro.

Gekürzt wird auch der Sparerfreibetrag von 1.550 Euro (Alleinstehende) sowie 3.100 Euro (Ehepaare) auf 1.370/2.740 Euro. Alleinerziehende erhalten einen Steuerfreibetrag von 1.308 Euro.

Im Rahmen der Steuerreform sinkt der Eingangssteuersatz zum 1. Januar 2004 von 19,9% auf 16% und der Spitzensteuersatz von 48,5% auf 45%. Parallel erhöht sich der Grundfreibetrag auf 7.664 Euro.

Arbeitslosengeld II
Ferner wurde der Kompromiss über die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum künftigen „Arbeitslosengeld II“ sowie die verschärften Zumutbarkeitsregeln für Langzeit- arbeitslose gebilligt. Nach dem Kompromiss des Vermittlungs- ausschusses soll das Arbeitslosengeld II zum 1. Januar 2005 eingeführt werden.

Zuständig für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen sollen die Arbeitsämter sein, sofern eine Kommune diese Aufgabe nicht selbst übernehmen will. Zudem müssen die Bezieher von Arbeitslosengeld II den neuen Zumutbarkeitsregeln zufolge jede legale Arbeit unabhängig davon annehmen, ob ihnen dafür mindestens der ortsübliche Tariflohn gezahlt wird.

Kündigungsschutz
Beim Kündigungsschutz wird ab Anfang 2004 bei Neueinstellungen die Schwelle für den vollen Kündigungsschutz von fünf auf zehn Mitarbeitern angehoben. Mitarbeiter, die bisher schon einen Schutz genießen, verlieren diesen nicht. Zudem wird die Sozialauswahl auf die Kriterien Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung des Arbeitnehmers beschränkt.

Leistungsträger, die für die wirtschaftliche Existenz des Betriebs wichtig sind, können aus der Sozialauswahl ausgenommen werden.
Mit dem Gesetz wird zugleich die Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld grundsätzlich auf zwölf Monate begrenzt. Über 55-Jährige können künftig bis maximal 18 Monate (bisher 24 Monate) Arbeitslosengeld beziehen.

Gemeindefinanzreform:
Die Gewerbesteuer bleibt in wesentlichen Teilen erhalten, wird allerdings nicht auf Freiberufler ausgedehnt. Gewinnträchtige Unternehmen müssen nunmehr auf mindestens 40% ihres Gewinns Gewerbesteuern zahlen, denn die Gewinne können nicht mehr unbegrenzt mit den Verlusten verrechnet werden.

Die Finanzlage der Kommunen wird auch durch eine Absenkung der Gewerbe- steuerumlage verbessert, die Bund und Ländern zufließt. Nach Berechnungen des Finanzministeriums bringt die Absenkung der Umlage von 28 auf 20% den Gemeinden etwa 2,5 Mrd. Euro mehr.

Handwerksnovelle
Die Handwerksordnung wird gelockert: Für insgesamt 53 Berufe soll der Meisterzwang fallen. Außerdem soll es einfacher werden, bei so genannten einfachen Tätigkeiten ohne Ausbildungsbeleg zu arbeiten.

Der Novelle zufolge soll nur noch bei 41 Berufen, die mit gefährlichen Abläufen zu tun haben oder die besonders viele Lehrlinge ausbilden, grundsätzlich ein Meisterbrief zur Gründung eines eigenen Betriebs nötig sein. Auch hier gibt es allerdings Ausnahmen für „langjährige Gesellen“. So können Handwerker, die sechs Jahre im Beruf und davon vier Jahre in „leitender Position“ gearbeitet haben, sich ebenfalls selbstständig machen.

Weitere Punkte
Des weiteren passierten die Amnestieregelung für Steuersünder, die Reform der Sozialhilfe und die Erhöhung der Zigarettenpreise Bundestag und Bundesrat.

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  2004

Etwa 30 Millionen Euro soll das Sozialministerium im kommenden Jahr einsparen. Das Ressort von Ministerin Silke Lautenschläger (CDU) setzt dabei vor allem bei der Unterstützung von Frauen sowie in der Familien- und Jugendberatung den Rotstift an. Die Deutsche Presseagentur hat einige Posten dokumentiert:

Alle Einrichtungen, die Orientierungskurse für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen anbieten, gehen im kommenden Jahr leer aus. Den insgesamt 90 Volkshochschulen, Bildungswerken und sonstigen Instituten hatte das Ministerium für das Jahr 2003 noch 1,385 Millionen Euro bewilligt.

Die Unterstützung von Beratungsstellen für arbeitslose Frauen sowie Frauenbildungsprojekten (2003: 370 000 Euro) setzt Lautenschläger auf Null.

Die Förderung von Erziehungshilfen in sozialen Brennpunkten streicht das Ministerium ebenfalls komplett. Damit müssen die insgesamt 43 Einrichtungen privater wie kommunaler Träger im kommenden Jahr mit etwa 770 000 Euro weniger auskommen als 2003.

Bei den 30 Frauenhäuser im Land werden die Mittel von 2,716 Millionen Euro auf 1,8 Mio gekürzt. Acht Einrichtungen erhalten überhaupt keine Förderung mehr.

In der Eltern- und Erziehungsberatung sowie Familienbildungsstätten kürzt Lautenschläger knapp 4 Millionen Euro. Insgesamt 84 Einrichtungen gehen im kommenden Jahr leer aus.

Die 32 Jugendämter der verschiedenen Städte und Gemeinden müssen im kommenden Jahr jeweils auf 51 130 Euro vom Land verzichten. Damit spart das Ministerium mehr als 1,6 Millione Euro ein.

Den insgesamt 36 Schuldnerberatungen streicht Lautenschläger alle Fördermittel. Im laufenden Jahr unterstützt das Land die Beratungsstellen noch mit knapp 2 Millionen Euro.

Die Förderung von psychiatrischen Diensten stellt das Land im kommenden Jahr ein.

Auch die 37 Einrichtungen zur Betreuung von Obdachlosen und sozialen Randgruppen müssen künftig auf Fördermittel des Landes verzichten. Etwa 1,49 Millionen will das Land damit sparen.

Initiativen zur «Sozialen Stadt», darunter einer Stadtteilzeitung in Hanau, ein Internetcafe in Rüsselsheim und Sprachkurse für Ausländer in Marburg, streicht das Land ebenso alle Mittel. Das sind insgesamt 510 000 Euro.

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   2003

Bericht in den "Reichelsheimer Nachrichten"; Januar 2003

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